madru
In welchem Zusammenhang wurde angeblich der Satz "Das Pferd frisst keinen Gurkensalat" wann und von wem gesprochen? Warum heimste 15 Jahre später ein Anderer (wer?) die Lorbeeren dafür ein?
Suffering
Das hat doch irgendwas mit dem Erfinder des Telefons Phillip Reis zu tun oder nicht?
madru
Tja, die Person hast Du schon... Wer kennt schon Phillip Reis im Zusammenhang mit dem Telefon??
Suffering
Wir haben neulich die Geschichte des Telefons in Geschi besprochen ô.o den Namen kannte ich aber schon...
madru
In der Schule hab ich sowas nicht gelernt... Erst in der Ausbildung - da hing ein Plakat mit dem Spruch an der Wand. Ich bin alerdings auch Fernmeldeelektroniker, da sollte man schon wissen, wer das Telefon erfunden hat!
Aber noch sind ein paar Punkte meiner Frage offen...
Suffering
Ja eigentlich ist das auch kein Thema aber meinen schrulligen Lehrer kümmert das eher wenig, meistens versucht er uns aufzuklären
:back2topic: mehr fällt mir dazu nicht ein
SoulsistA
Also da hab ich mal was darüber gelesen, da mich das Telefon so faszinierte... kann mich aber nicht mehr so genau an alles erinnern.
Ich weiß noch, dass jmd. bei so ner Vorführung vom Telefon irgendwo außerhalb des Hauses war und aus einem Buch vorgelesen hatte. Reis hat dann die Sätze dem Publikum laut vorgesagt, die er vorgelesen bekam.. Aber irgendwer, ich glaub das war ein Freund vom Reis hat sich gedacht, dass Reis vielleicht die Sätze auswendig kennt und is dann raus auf die Wiese und hat durch das Telefon belanglose Sätze, wie eben "Das Pferd frisst keinen Gurkensalat" gesagt, um zu testen, ob es wirklich kein Betrug war mit dem Telefon!
Joa... bin mir aber nicht sicher ob das jetzt wirklich alles so wahr, is scho länger her als ich das gelesen hab. Und die Namen weiß ich auch nicht mehr.
Achja, und derjenige, der die Lorbeeren eingehamst hatte, war der Bell... Alexander Bell oder so.. Hatte das mal in Phyik durchgenommen. War das nicht so, dass Reis starb, aber das Telefon nicht auf sich schreiben ließ. So kam dann Bell und ließ das Telefon ein paar Jahre nach dem Tod auf seinen Namen schreiben... genau: Er wurde Patent (heißt das so???).
Naja, ich weiß aber nicht ob es stimmt... is schon länger her.
madru
Also fassen wir mal zusammen:
Phillip Reis hat in Deutschland eine Art Telefon erfunden. Leider funktionierte sein Teil nur in eine Richtung. Zur Vorführung wurde von einer Person im Garten aus einem Buch vorgelesen und Reis hat im Dachgeschoss seines Hauses dieses mit seiner Apparatur gehört und wiederholt. Um auszuschließen, dass er das Buch auswendig gelernt haben könnte hat dann eine andere Person frei erfundene Sätze im Garten in den Apparat gesprochen und Reis hat diese wiederholt. Der erste Satz soll "Das Pferd frisst keinen Gurkensalat" gewesen sein. Somit waren alle Zweifel an der Erfindung ausgelöscht. Allerdings gab es zu diesem Zeitpunkt in Deutschland noch kein Patentrecht und er konnte sich seine Erfindung nicht schützen lassen. 15 Jahre später, 2 Jahre nach dem Tod von Phillip Reis, hat in Amerika Graham Bell eine Weiterentwicklung der Sprachübermittlung von Reis - es war gleichzeitiges Sprechen und Hören mit einer Maschiene möglich - als Telephon zum Patent angemeldet. In den meisten Geschichtsbüchern wird nun Graham Bell als Erfinder des Telephons angegeben - es war aber bereits 15 Jahre früher Phillip Reis...
Von meinen Fragen ist jetzt eigentlich nur noch die Jahreszahl über... Wann hat Phillip Reis das Telephon erfunden?
Wieviele Punkte Maja für was und an wen vergibt... - das soll sie selbst entscheiden!
micha
Ich frage mich nur, wie sein Telefon damals funktioniert hat, und mit welcher Technik er die Signale verstärkt hat... Röhren gabs ja eigentlich noch nicht, von Transistoren ganz zu schweigen.
madru
Verstärken? Röhren? Transistoren? Wovon redest Du? Wir wollen doch nur ein bisschen Sprache über zwei langgezogene Pfennigstücke - heißt glaube ich "Kupferdraht" - übertragen!
Da brauch ich null Elektronik für. Zerlege mal einen Feldvernsprecher wie ihn die Bundeswehr und auch die Deutsche Bahn heute noch benutzt. Da ist eine Hörkapsel - Spule mit Membran - und ein Kohlegriesmikrophon drin. Dann noch 2 Monozellen zur Speißung - da moduliert das Mikrofon die Sprache auf - und ein "Dynamo" (Kurbelinduktor) der erzeugt den Rufstom (90V~) - der ist ganz schön fies! Dann 2 solche Kisten über 2 Kupferdrähte 0,8mm Querschnitt verbunden und ich überbrück Dir damit ca. 3 km. Alles ohne Röhren, Verstärker, Transistoren...
Und Philipp Reis hat es noch einfacher gebaut (Schwimmblase eines Fisches als Membran...)
micha
Okay, überzeugt. Ich habe nicht daran gedacht, dass man mit dem Mikro einfach einen Gleichstrom moduliert. Und den konnten die schon damals ziemlich gut erzeugen
Suffering
1816 oder 1861 :?:
ich tendiere aber zum 2.
madru
In den meisten Quellen wird 1861 angegeben. Grundzüge hat er wohl schon 1860 gezeigt und die Vorführung in einem Wissenschaftlichen Verein war erst 1864. Die sache mit dem Gurkensalat soll 1861 gewesen sein und somit ist Deine Antwort richtig.
Maja, Du kannst Punkte verteilen! Die Aufgabe ist vollständig gelöst.
bine-maja
*Punkte eintragen geht*
Also zwei Punkte bekommt suffering, fpr das Hajr und wer das Telefon erfunden hat
2 Punkte bekommt SoulsistA für die Nennung wer die Lorbeeren dafür geerntet hat und warum
***closed***
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