throne of rats ...

Despair
hm, ich warne die leute besser vor, dies sind nur reine gedanken, emotionen auf welche ich nicht dringend eine antwort verlange. ich denke sogar, dass man nichts antworten kann.

es ist schon relativ merkwürig die menschen anzuschauen. die meisten versuchen zu lächeln, wenn es ihnen zu schwer fällt, es nicht zu tun. wieso auch? sie haben momente, um sich abzuschalten, und ihren kummer und ihre sorgen irgednwo abzubauen, seien es freunde, oder andere dinge die einen irgendwie zu verstehen scheinen. aber nur scheinen.
ich mag eher denkende menschen, de logik haben. solche haben auch meist eine ahnung von leben, und wenn nicht,wrden sie sie bald haben. sie haben meist freunde, weil sie die welt verstehen, und einen helfen können. nicht immer, aber sie versuchen es. warum? weil sie es für nötig halten. und es nötig haben.
habt ihr schonmal menschen erlebt, die eher verärgert, und fast zum tode bereit, ausschauen. solche haben oft, sehr oft, andere gedanken und gefühle, nur fühlen sie sich besser. solche hören meist blackmetal, weil es das schöne gefühl gibt, in der eigenen welt zu sein. ihre gefühle spielen sie meist ins ich selbst aus.
was ist, wenn man doch alles und nichts ist? wenn es menschengibt, die doch verschieden sind, und anders reagieren. für gefühle bin ich zu negativ gestimmt, obwohl ich mich nach ihnen sehne. für freunde, hab ich oft die verdammte besserwisser-stimmung, wo mir nichts passt, und ich es besser weiß. ich bereue das manchmal, dennoch, finde ich, dass es nicht anders sein sollte. wieso auch? warum? ES GIBT KEINEN GRUND, DEN ICH FÜR MICH NICHT ABBLOCKEN KÖNNTE.
nun, die gedanken sind frei, und oft, kann ich es nicht anders, als es versuchen anders zu verstehen, und nachudenken, was ich wann falsch gemacht habe, um es besser zu machen.

vielen dank für die aufmerksamkeit, das wars.
Despair
Ich weiß nicht genau was mich dazu bringt jetzt das weiterzuschreiben, was ich vor etwa 4 Jahren angefangen habe. Ein weiteres Kapitel in meinem.. mir unbekannten Leben ist vorbei und hat mich wohl auf den Punkt gebracht auf das alles, was ich je gemacht habe, und auf jeden, den ich je getroffen habe, wieder zurückzublicken.

Es liegen 4 ganze Jahre dazwischen und ich bin viele Erfahrungen und Menschen weiter - Menschen, von denen ich nich die Ahnung habe, dass sie exisitieren und dass sie mich verstehen.. und vorallem, was mir teils mehr Angst bereitet hat, dass ich sie verstehe und sogar eine gewisse Sympathie empfinde. Es hat für eine sehr gute Freundschaft gereicht, aus der Liebe wurde es nach 3 Jahren leider nichts - wobei ich das nun akzeptiere.

Inzwschen wurde ich vielleicht extremer, was meine Ansicht angeht. Die meißten Menschen lösen bei mir nicht länger ein Unverständnis aus, ich verstand, dass ich einfach anders bin, andere Ansichten habe und ich mir nicht die Schuld dafür geben muss. Ich have gelernt, ich habe auch Gefühle, ich fand diese in mir und folge meinem Gefühl, was mich durch das Leben leitet. Ich wage zu sagen, ich habe Gott in mir, für mich gefunden. Ich lasse diesen Satz jetzt einfach so stehen, weil mir für mich seine Richtigkeit hat, auch wenn er nicht komplett ist.

Was ich mir von meinem Leben erwarte.. ist eine interessante Frage. Ich bin dabei, das herauszufinden.

Wieso müssen eigentlich viele Dinge erst kaputtgehen, und anders geschehen, als man sie hätte, damit man einen klareren Blick auf viele Sachen bekommt?
fReEsOuL
he ich finds gut dass du deine meinung geändert hast. ein schritt nach dem anderen, immer so weiter smile

Und zu deiner letzten Frage, ich denke mal dass muss so sein. warum auch immer.
Despair
Wenn ich jetzt darüber lese, was ich vor einem Jahr geschrieben habe, erscheint es mir wieder lustig, naiv.. aber doch nötig gewesen.
In diesem Jahr hat sich wieder einiges getan - ich habe die Schule beendet, ich bin umgezogen, ich scheitere immernoch an meinem Leben.

Wieder eine Beziehung hinter mir. Eine gute, reife Beziehung, die ich noch nie zuvor hatte - und ich kann ehrlich sagen, ich bin sehr glücklich diese Zeit gehabt zu haben. Es hat einfach nicht geklappt, es waren einfach verschiedene Anforderungen, verschiedene Vorstellungen, wie etwas ist und was man von einander erwartet oder gerne hätte. Ich will mit dieser Person immernoch befreundet bleiben - eine gute, ehrliche Freundschaft - ich hoffe, es klappt irgendwie.

Ich hatte zwischendurch schwere Zeiten, die dann durch diese Person besser gworden sind - but it became too much for her. And i do understand. "Man darf nicht lieben, wenn man nicht glücklich mit sich selbst ist", ist eine manchmal radikale Aussage, aber ich denke, sie hat einen guten Wahrheitsgehalt. Aber es ist schwer, es zu verinnerlichen.

Ich habe immernoch eine schwere Zeit vor mir - eine Zeit, die ich schaffen muss? Ich muss noch an mir arbeiten, dass ich es auch schaffen will. Ich gebe zu schnell auf. Ich sehe für mich keinen Zweck. Aber das wird vielleicht.. vielleicht..

Und Gott? Nein. Lange nicht mehr.
Terror
wirklich interessant zu lesen...ich teile viele der Ansichten von dir...wobei ich selber vll doch weniger versuche glücklich zu sein, sondern mehr einfach das leben lebe wie es kommt...aber das mit den Gefühlen und den Beziehungen sagt viel aus...

ja das leben ist weniger greifbar als man es manchmal denkt...
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