Biene
Es war einmal vor vielen, vielen Jahren - ok - sagen wir ... vorige Woche - in einem fernen, fernen Land - ok - sagen wir ... bei Dir um die Ecke, ein Mann von feinem Charakter und gutem Geist - nur seltsam sah er wohl aus - zumindest glotzten alle Leute ihm nach - er hatte einen Buckel und war traurig drüber, weil er sooo gern eine Freundin hätte. Doch wer will schon einen „Anglotzbuckelmann“?!
Eines Tages - ok - vor drei Tagen, lernte der gute feine Buckelmensch ein Mädchen kennen - mit rotem Mund und blauen Augen, von edler Gestalt und liebem Herz und so sah das auch der Bucklige ... So nahm er vor der Kirche im schönsten Sommersonnenschein all seine Buckelkraft zusammen und sprach sie frontal an - so dass sie den Buckel nicht sehen musste.
Sie saßen so stundenlang und unterhielten sich über alles und jeden - nur nicht über Buckel! Doch als die Sonne schlafen wollte, sie gähnte schon lang, sollten auch unsere beiden Abschied voneinander nehmen.
Aber unser Buckelmann hatte Herzrassen und Muffensausen, Schmetterlinge im Bauch, Flusen im Kopf und scheinbar Flügel auf seinem Buckelchen - er war wohl verliebt!
Durch die rosarote Brille schaute er sie mit großen, lieben Augen an und er öffnete ihr sein ganzes Buckelherz: „Er wolle immer mit ihr zusammen sein und alles mit ihr teilen ...“
Ihr helles, hübsches Gesichtchen färbte sich leicht rosa und sie antwortete zaghaft: „Oh ja, Du bist wohl ein feiner Mensch, nur einen Buckel trägst Du mit Dir rum - ich will ehrlich sein - einen Buckeligen möchte ich wohl nicht zum Manne ...“
Der Mann war traurig und sein Buckel schien ihn zu Boden zu reisen - so schwer erschien er in diesem Moment, doch dann erzählte er seinem Mädchen eine Geschichte, die schon lang, lang her ist, weit vor eurer Zeit ... da war unser Buckliger noch Buckellos und ungeboren - im Himmel - kurz vor seinem Erdenleben. Der liebe Gott nahm ihn bei der Hand und zeigte ihm ein Bild: Darauf war das Mädchen unseres Buckligen - mit rotem Mund und blauen Augen, von edler Gestalt und liebem Herzen, nur ihre Augen sahen etwas trauriger aus und auch ihr Mund konnte kein Lächeln erzwingen - sie trug einen Buckel auf ihrem zartem Rücken ... Er verliebte sich schon damals in dieses Gesicht und wollte sie zu seiner Erdenfrau werden lassen ... nur das sie einen Buckel hatte stimmte ihn trübsinnig! Sie sollte nämlich nicht leiden müssen und die Glotz - Pfeil - Blicke der anderen ertragen - dazu war ihr Gesicht einfach zu schön und ihr Herz zu fein und rein. So sagte unser Mann zum lieben Gott: „Gib mir den Buckel dieses Geschöpfes, ich möchte sie nicht leiden sehen, gern nehme ich diese Bürde auf, wenn sie dann einen wundervollen Glanz in den Augen trägt und ein Lächeln auf den Lippen hat - so bin ich’s zufrieden.“ Und da jeder Mensch vor seiner Geburt einen Wunsch frei hat - die meisten wissen es nur nicht mehr, weil die Geburt zu anstrengend für sie war - erfüllte unser lieber Gott dem Nichtbuckligen seinen „Liebesbuckel-wunsch“! Und so schwamm unser Buckelbaby die Milchstraße hinunter auf die Erde und ließ sich nun schon knapp 30 Jahre von „Buckelgegnern“ und „Nichtbuckligen“ anstarren und auslachen. Aber er war weder verbittert, noch erbost, nur traurig - ab und zu ...
Als er dies alles erzählte, der Mond und die Sterne hörten auch schon zu, flossen aus den blauen Mädchenaugen über die rosa Wangen zwei Tränen, der Rührung und der Scham, weil sie ihn so auf seinem Buckel beschränkt hatte. Sie umarmte ihn und nach ein paar Sonnenläufen lebten sie zusammen - glücklich und in Liebe - weil der Buckel nur noch in den Augen der anderen existierte - für unsere zwei war es völlig egal! Und so lieben und leben sie sicher heute noch - gleich bei euch um die Ecke - Buckel und Nichtbuckel in Liebe zusammen und sie sind stolz - denn welches Paar hat schon einen Buckel als Liebesbeweis?
Written and created by:
Saskia W. einer ganz lieben und netten Person
Eines Tages - ok - vor drei Tagen, lernte der gute feine Buckelmensch ein Mädchen kennen - mit rotem Mund und blauen Augen, von edler Gestalt und liebem Herz und so sah das auch der Bucklige ... So nahm er vor der Kirche im schönsten Sommersonnenschein all seine Buckelkraft zusammen und sprach sie frontal an - so dass sie den Buckel nicht sehen musste.
Sie saßen so stundenlang und unterhielten sich über alles und jeden - nur nicht über Buckel! Doch als die Sonne schlafen wollte, sie gähnte schon lang, sollten auch unsere beiden Abschied voneinander nehmen.
Aber unser Buckelmann hatte Herzrassen und Muffensausen, Schmetterlinge im Bauch, Flusen im Kopf und scheinbar Flügel auf seinem Buckelchen - er war wohl verliebt!
Durch die rosarote Brille schaute er sie mit großen, lieben Augen an und er öffnete ihr sein ganzes Buckelherz: „Er wolle immer mit ihr zusammen sein und alles mit ihr teilen ...“
Ihr helles, hübsches Gesichtchen färbte sich leicht rosa und sie antwortete zaghaft: „Oh ja, Du bist wohl ein feiner Mensch, nur einen Buckel trägst Du mit Dir rum - ich will ehrlich sein - einen Buckeligen möchte ich wohl nicht zum Manne ...“
Der Mann war traurig und sein Buckel schien ihn zu Boden zu reisen - so schwer erschien er in diesem Moment, doch dann erzählte er seinem Mädchen eine Geschichte, die schon lang, lang her ist, weit vor eurer Zeit ... da war unser Buckliger noch Buckellos und ungeboren - im Himmel - kurz vor seinem Erdenleben. Der liebe Gott nahm ihn bei der Hand und zeigte ihm ein Bild: Darauf war das Mädchen unseres Buckligen - mit rotem Mund und blauen Augen, von edler Gestalt und liebem Herzen, nur ihre Augen sahen etwas trauriger aus und auch ihr Mund konnte kein Lächeln erzwingen - sie trug einen Buckel auf ihrem zartem Rücken ... Er verliebte sich schon damals in dieses Gesicht und wollte sie zu seiner Erdenfrau werden lassen ... nur das sie einen Buckel hatte stimmte ihn trübsinnig! Sie sollte nämlich nicht leiden müssen und die Glotz - Pfeil - Blicke der anderen ertragen - dazu war ihr Gesicht einfach zu schön und ihr Herz zu fein und rein. So sagte unser Mann zum lieben Gott: „Gib mir den Buckel dieses Geschöpfes, ich möchte sie nicht leiden sehen, gern nehme ich diese Bürde auf, wenn sie dann einen wundervollen Glanz in den Augen trägt und ein Lächeln auf den Lippen hat - so bin ich’s zufrieden.“ Und da jeder Mensch vor seiner Geburt einen Wunsch frei hat - die meisten wissen es nur nicht mehr, weil die Geburt zu anstrengend für sie war - erfüllte unser lieber Gott dem Nichtbuckligen seinen „Liebesbuckel-wunsch“! Und so schwamm unser Buckelbaby die Milchstraße hinunter auf die Erde und ließ sich nun schon knapp 30 Jahre von „Buckelgegnern“ und „Nichtbuckligen“ anstarren und auslachen. Aber er war weder verbittert, noch erbost, nur traurig - ab und zu ...
Als er dies alles erzählte, der Mond und die Sterne hörten auch schon zu, flossen aus den blauen Mädchenaugen über die rosa Wangen zwei Tränen, der Rührung und der Scham, weil sie ihn so auf seinem Buckel beschränkt hatte. Sie umarmte ihn und nach ein paar Sonnenläufen lebten sie zusammen - glücklich und in Liebe - weil der Buckel nur noch in den Augen der anderen existierte - für unsere zwei war es völlig egal! Und so lieben und leben sie sicher heute noch - gleich bei euch um die Ecke - Buckel und Nichtbuckel in Liebe zusammen und sie sind stolz - denn welches Paar hat schon einen Buckel als Liebesbeweis?
Written and created by:
Saskia W. einer ganz lieben und netten Person