Eine wahre aber sehr traurige Geschichte

TheCat
Teil 1


Der Lange Weg zurück in die Freiheit

Tany war 19 Jahre als sie durch einen Zufall einen jungen Mann kennen lernte, der ausgesprochen gut aussah. Sportliche Figur, schwarze Haare und rasant dunkelbraune Augen, ein Lächeln das einem weiche Knie verursachte. Sein Charme war grenzenlos, er zog die meisten Frauen mit einem Blick in seinen Bann, so auch Tany. Sie war sprachlos, denn sie konnte sich nicht vorstellen das solch ein Mann sich überhaupt für sie interessieren könnte. Larry war krank geschrieben, da er sich Wochen vorher den Arm brach.Tany und der Traum eines Mann mit dem Namen Larry standen auf einem grossen Marktplatz mitten in der Stadt und unterhielten sich über belangloses. Schnell war eine halbe Stunde vergangen und Tany musste sich von ihm verabschieden das sie zur Arbeit musste, sie könnte es sich nicht erlauben fern zu bleiben, denn sie war erst am Anfang ihrer Ausbildung als Einzelhandelskauffrau. Ihr machte die Arbeit sehr viel Spaß, denn sie mochte den Umgang mit Menschen. Sie hätte sich nie vorstellen können in einem andern Bereich zu arbeiten, ohne Leute um sich zu haben. Larry wollte Tany gerne wieder sehen und sich verabredeten sich für den Abend. Als das Geschäft schloss, stand Larry unvermittelt vor der Türe um Tany abzuholen. Ihre Koleginnen kamen ins staunen als sie feststellen , das der gutaussehende junge Mann ausgerechnet wegen Tany da war. Tany war nicht hässlich eher durchschnitt, doch sie besaß nicht soviel Selbstvertrauen wie soviele andere junge Frauen. Larry und sie trafen sich nun öfter, ihr machte es Spaß mit Ihm in der Öffentlichkeit gesehen zu werden. Es gab viele Frauen sowie auch Männer die Larry und auch seinen Charakter kannten, doch Warnungen sich nicht wieterhin mit Larry einzulassen schlug Tany in den Wind. Sie wollte nicht glauben was sie da über Ihn hörte. Sie schob es vielmehr darauf das es manchen einfach nur ein Dorn im Auge war, das die beiden zusammen waren. Auch für Tanys Eltern ging das alles zu schnell, denn Tany vernachlässigte nicht nur ihre Ausbildung , sondern es gab kaum noch etwas ausser ihren Freund Larry. Sie stritt immer mehr mit ihrer Mutter, bis sie einfach nicht mehr nachhause ging, sondern bei Larry blieb der schon eine eigene Wohnung hatte.
Tany war nun nicht nur die Freundin von Larry, sondern durch das verlassen ihreres Elternhauses auch gleich Hausfrau mit. Sie verlor ihre Arbeitsstelle da sie unentschuldigt fern blieb, trotzallem machte sie sich zu diesem Zeitpunkt keine Gedanken wie es für sie weiter ging. Die Hauptsache war ja das sie mit Larry nun Tag und Nacht zusammen sein konnte. Es war Larrys Aufgabe gewesen Tany ins Gewissen zu reden, damit sie sich für eine neue Arbeit bemühte, irgendwie tat er das auch, doch leider in eine andere Richtung. Er fand das keineswegs schlimm, das sie alles aufgab . Tany war sich wohl nicht im klaren darüber was sie alles aufs Spiel setzte. Ihre Familie, Freunde, aber was ganz wichtig war , ihre Freiheit ,sie verlor sich selbst, ihren eigenen Willen, alles was sie eigentlich ausmachte. Denn sie war eine lebenslustige junge Frau, zwar mit kleinen Fehlern und Macken, aber die hatte ja wohl jeder. Sie nahm nicht selbst wahr welche Veränderungen in ihr statt fanden, denn sie war zuviel mit Larry beschäftigt und sah nicht das er der jenige war der sie umformte und einen neuen Menschen aus ihr machte. Das einzige was von der wahren Tany übrig blieb war ihr Vorname. Tany hätte nach kurzer Zeit schon feststellen müssen , das ihr Larry nicht der Mann war den sie in ihm sah, sondern nur eine Fassade. Denn in Wirklichkeit war Larry alles andere als ehrlich, liebenswürdig und sanft. Vielmehr war er egoistisch, besitzergreifend, brutal ,ein Angeber , grosser Lügner, aber auch sehr arbeitsscheu. Diese Eigenschaften sollte Tany aber noch kennen lernen, mehr als es ihr lieb war.
Geblendet von seinem Charme und ihrer Liebe zu ihm, konnte sie die Alarmglocken die anfingen zu läuten nicht richtig deuten, denn sonst hätte sie die erste Ohrfeige , die im übrigen nicht die letzte war, die sie von Larry in einem Streit bekam nicht einfach hin genommen und es als eine Art Ausrutscher gesehen. Dies war der erste grosse Fehler den sie begang und es sollten noch weitere folgen. Es war der Anfang von einem langen Leidensweg, bis hin zur Selbstaufgabe der sie fast das Leben gekostet hätte. Es vergingen Monate und Jahre, wischenzeitlich waren Tany und Larry verheiratet und hatten auch Kinder. Tany glaubte eine lange Zeit das sich in ihrer Ehe noch alles zum guten wenden würde. Sie liebte ihre Kinder und noch ihren Mann. Doch leider sollte sie sich da sehr täuschen, denn das Leben an Larrys Seite wurde immer mehr zu einem Alptraum. Die Ehe wurde begleitet von Streit, Demütigunegn, Prügel, bis hin zu Missbrauch. Er nahm weder Rücksicht auf sie noch auf die Kinder. Sein Wille war Gesetz und wer nicht spurte musste bestraft werden. Eine Zeitlang bäumte sich Tany noch gegen all das was Larry ihr antat auf, noch hatte Larry ihren ganzen Willen nicht gebrochen, je mehr sie sich aufbäumte desto mehr musste sie jedoch ertragen.
Die körperlichen Schmerzen waren eine Sache, aber die Seelischen brachten Tany fast um den Verstand. Larry fühlte seine Macht die er mehr und mehr über Tany bekam. Egal was Tany tat es war falsch, sie konnte ihm nichts recht machen, er strafte sie sogar für Fehler die ihm passierten. Nach aussen hin galten Tany und Larry als Traumpaar von denen man nichts hörte und auch die Kinder waren ein Beispiel für gute Erziehung. Doch Tany wusste es besser, denn ihre Schreie und das Weinen das so oft durch die Wohnung hallte, konnte den Nachbarn unmöglich verborgen bleiben.Die Kinder bekamen mittlerweile verschiedenes mit, doch waren zu klein um zu verstehen. Auch das war allen drum herum egal. Sie verschlossen lediglich die Augen vor den Geschehnissen. Das man ihre Kinder nicht hörte lag nur daran das sie nichts durften was auch nur den Anschein von Lärm machte. Larry genoss es als guter Vater und Ehemann da zu stehen. Er badete in jejlichem Lob der nicht mal gerchtfertigt war. Niemand war bereit auch nur eine Frage zu stellen, nicht mal als Tany mit blauen Augen und gebrochenem Daumen rum lief. Larry gab den Leuten schon eine Antwort darauf bevor jemand fragen konnte, wie es denn dazu kommen konnte. Es hiess dann Tany ist gefallen und alle waren zufrieden mit der Antwort. Auf fragende Blicke wand sich Tany ab um Larry nicht einen Grund zu einer nächsten Bestrafung zu ermöglichen,als ob er den jemals gebraucht hätte. Tany konnte sich im Spiegel nicht mehr sehen, man sah ihr an das es ihr sehr schlecht ging. Es gab Zeiten in denen sie tagelang nicht schlief, sich mit Kaffee und Zigaretten über Wasser hielt. Sie verlor an Gewicht so das sie einer Magersüchtigen glich. Doch Larry störte es nicht, hauptsache ihm ging es gut. Wie oft wünschte sich Tany das ihr jemand da raus hilft, denn sie wusste das sie nie den Mut hatte, sich gegen Larry zu stellen, denn egal was sie in der Vergangenheit auch unternahm, Larry schaffte es immer wieder sie so unter Druck zu setzen, das sie aufgab. Bis zu dem Tag als sie sich selber aufgab. Alles nur noch hin nahm, nicht mal mehr weinen konnte egal was Larry ihr auch antat. Sie war über den Punkt hinaus, sie hatte gelernt damit zu leben, es war ein Fehler doch die einzige Möglichkeit für sie alles noch zu ertragen. Jede Brutalität jede Demütigung nahm sie mit als ob sie daneben stand und nur zuschaut kein Schmerz keine Empfindung. Ihre Blicke wurden starr denn ihre Augen waren auf einen Punkt gerichtet.Das Gefühl als ob sie ihren Körper verlassen hätte um nicht mehr verletzt zu werden. Wenn Larry seine Macht genug ausgekostet hatte ließ er Tany in Ruhe und alleine.Wenn dann der Moment der Ruhe und des allein sein kam, begannen auch alle einzelnen Empfindungen nach und nach zurück zu kehren. Es dauerte immer eine Weile bis Tany wieder ganz zu sich gefunden hatte , soweit sie das überhaupt noch konnte. Zurück blieb nur noch Ekel und Hass, doch das meiste gegen sich selbst gerichtet, denn nur zu gut wusste Tany das sie die Schuldige war, denn sie duldete das ganze. Ja sie duldete es weil sie nur noch existierte und nicht lebte. Sie vegetierte vor sich hin denn mehr war nicht von ihr übrig. Sie nahm mittelerweile sogar hin das die Brutalität (Schlägen) von Larry auf die Kinder überging. Er schlug sie für Kleinigkeiten, seiner Ansicht nach war es gerechtfertigt.
TheCat
Teil 2 zu

Der Lange Weg zurück in die Freiheit

Wenn Tany dann etwas sagte ging es auch auf sie nieder. Es kam soweit das sich Tany nichts sehnlichster wünschte als den Tod. Sie träumte davon endlich erlöst zu werden, doch geschah nichts der gleichen. Die Quahlen gingen weiter, die Kinder wurden immer ängstlicher und Tany war nicht mehr in der Lage auch nur einmal dem ganzen Einhalt zu gebieten, obwohl es ihre Pflicht gewesen wäre. Denn es ging ja um ihre Kinder, die sie oft hilfssuchend ansahen.Tany wollte doch so gerne ihren Kindern helfen doch wie sollte sie das machen, sie hatte doch nicht mal den Mut den Mund aufzumachen, doch konnte sie einfach so mit ansehen wie Larry auch noch das Leben der Kinder ruiniert und sie prägt fürs ganze Leben?? Sie wusste das sie was tun musste nur wie , das wusste Tany nicht. Sie malte sich aus wie das Leben wohl wäre mit ihren Kindern aber ohne Larry, sie brauchte sich das eigentlich nicht vorstellen, denn alles war besser hauptsache ohne Larry den Mann den sie mal liebte oder glaubte ihn mal geliebt zu haben. Tany faste einen Entschluss. Sie wollte sich und ihre KInder da raus holen, es gab keine andere Möglichkeit, denn so würde sie nicht lange genug mehr am Leben sein, denn viel Lebenswille besaß sie ja nicht mehr.
Eines Abends als Larry nachdem Larry mal wieder seine Macht beweisen musste, war er anschliessend sehr ruhig und schaute Tany mit eigenartigen Blicken an. Sie wusste das etwas in ihm vorging nur was konnte sie nicht sagen. Larry rückte mit der Sprache raus und fragte Tany:" Warum sie schon eine Weile nicht mehr weine und wimmere und ihn anflehen würde endlich mit dem ganzen aufzuhören." Dieser Satz ließ Tany aufhorchen,denn er hatte etwas zu bedeuten.
Tany lag eine Frage auf der Zunge doch musste sie sich gut überlegen ob sie die auch stellte, denn sie hatte Angst vor seiner Reaktion. Sie zuckte mit den Schultern und meinte ganz ruhig zu Larry, das es ihr nichts mehr ausmache sie gelernt hätte mit zu leben egal was er tun würde. Man lernt seine Empfindungen lahm zu legen.
Er schaute sie ganz komisch an und sagte gelassen, das es ja egal sei wenn er noch schlimmer würde.
In Tanys Kopf brodelte es, sie hatte fürchterliche Angst, sie dachte an das was er sagte,nein das würde sie nicht mehr verkraften, doch darf sie ihn das nicht merken lassen, denn dann wäre alles vorbei. Sie atmete tief ein, sie zitterte am ganzen Körper , ihr einziger Gedanke galt den Kindern, und hoffte nichts falsches zu tun.
Tany dreht sich langsam um und schaute Larry mit ernstem und harten Blick an. Sie schaute ihm ganz tief in die Augen und antwortete mit leiser aber fester Stimme;"
Du kannst nichts mehr schlimmers tun als das was du schon getan hast, das einzige was es noch gäbe wäre der Tod, aber der wäre eine Erleichterung für mich."
Eine Antwort darauf blieb Larry schuldig. Sein Verhalten änderte sich nicht viel, jedoch wurden seine Atacken weniger. Für Tany war es aber endlich mal ein Beweis das auch Larry nicht ohne Fehler war , seine Macht zwar noch hatte diese aber nicht mehr steigern konnte.
Von Tag zu Tag schöpfte Tany neuen Mut, neue Hoffnung das sich doch noch alles zum guten wenden würde. Sie wusste das sie eine kleine Chance hatte mit ihren Kindern aus der traurigen Geschichte raus zu kommen, doch wusste sie auch das sie sehr viel Kraft und Energie dafür brauchte, für alles was dann auf sie zu kam . Es war aber der einzige sinnvolle Weg für eine bessere Zukunft und der sicherste Weg in die Freiheit.
Doch vergingen noch Monate, dann kam ein Tag wie jeder andere so glaubte Tany , doch sie sollte sich irren, denn dieser Tag sollte eine grosse Veränderung in ihrem Leben werden. Es war ein Tag an dem Larry mal weider seine Macht ausüben wollte und er Tany schon mitteilte was ihr der Abend noch bescheren würde. Nur der Gedanke daran was ihr bevorstand versetzte sie wieder in Angst und Schrecken, ihr Körper fing an zu zittern, Schweiß setzte sich ihr auf die Stirn und ein ungutes Gefühl im Magen machte sich breit. Doch von alledem ließ sie sich nichts anmerken, sie erwiderte nicht einmal etwas auf seine Worte.
Der abend ließ nicht lange auf sich warten und Larry tat das was er jedesmal machte bevor Tany leiden musste, er grinste über beide wangen und beobachtete sie genau, jede Reaktion jede Bewegung die Tany auch machte wurde kontrolliert. Sie war den Tränen nahe denn sie wusste es würde nicht mehr lange dauern bis der Moment kam und Larry sich ihr näheren würde, ihr einziger Gedanke galt den Kindern und hoffte das sie tief genug schlafen um nichts mit zu bekommen.
Larry stand auf und ging an Tany vorbei sagte kurz *bis gleich* und verzog sich ins Bad. In der Zeit ging Tany zu den Kindern um nach ihnen zu schauen, sie schliefen tief und fest. Sie gab allen noch ein Küsschen und sagte ihnen obwohl sie davon nichts mit bekamen wie sehr sie ihre Kinder liebte. Wie von geistes Hand geführt ging sie nicht wie gewohnt ins Wohnzimmer, sondern blieb im Flur stehen und schaute zur Haustüre. Fast hätte sie einen Schrei von sich geggeben doch das wäre ein grosser Fehler gewesen,denn das hätte Larry aus dem Bad gelockt. Sie sah das auf der Haustür der Schlüssel steckte, sie überlegte keinen Momnet und lief zur Haustüre, öffnete sie und lief einfach nur los, die Treppe runter , es ware nur der 2. Stock in dem sie wohnte doch die Treppen wollten nicht änden. Die Angst im Nacken lief sie immer schneller und wäre fast gestürzt, als sie endlich die Haustüre erreichte riss sie diese auf und rannte als ob der Teufel hinter ihr wäre drauf los. Unterwegs verlor sie einen Pantoffel, doch das war ihr in dem augenblick egal, abgehetzt und total in Tränen aufgelöst kam sie einpaar Minuten später bei Mutter an die in der Nähe wohnte, jedoch von alledem was Tany Jahrelang durch machte nichts genaues wusste. Tany klingelte Sturm, hilfe, bitte, mach auf schoss es in ihrem Kopf, da sprang die Türe auch schon auf und sie rannte die Treppen bis in den 4. Stock hinauf ohne sich auch einmal umzudrehen.Sie bekam kaum noch Luft, konnte kaum noch atmen doch irgendwie schaffte sie es und kam oben an. Ihre Mutter sagte nichts und schloss ganz schnell die Türe , denn sie spürte das etwas schlimmes passiert sein muste. Tany lies sich nur noch in einen Sessel fallen, konnte nicht sprechen, sie brauchte eine Zeit bis sie sich wieder gefangen hatte.
Als etwas Ruhe in ihr eingekehrt war begann Tany alles zu erzählen und ihre Mutter hörte geduldig zu. Nachdem sie sich alles von der Seele geredet hatte, beschlossen beide am nächsten Tage alles erdenkliche in die Wege zu leiten um Tanys Kinder zu holen, alles zu veranlassen was nötig war für eine neue Zukunft mit ihren Kindern, ohne weitere Schmerzen und Leid, eine neue bessere Zukunft ohne Larry.

©by TheCat
Neo1983
Oh die Geschichte ist toll und traurig! Sowas tut mir ect leid!
hexe1234
Diese Geschichte hört sich fast genaus so an wie ich sie erlebt hab. (ist alles nochmal hochgekommen) aber ich musste sie lesen.

Das einzige was anders war bei mir, ich hab meine Kinder gleich mit zu meinen Eltern genommen. Sonst hätte ich wahrscheinlich keine Chance mehr gehabt meine Kinder zu bekommen.
SmilingAngel
Die geschichte ist wirklich toll geschriebn!
Sehr traurig, sehr fesselnd...
schnuffelchaen
krass....mich würde interessieren wie das ganze nun ausgegangen ist...


heulen find es megascheiße, dass es solche menschen wie "larry" gibt und diese nicht bestraft werden...
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