Terror
ich hab mir schon manchmal gedanken drüber gemacht wie das ist, wie man von was lebt. meistens hat irgendwer einen job und tut was für andere leute. man arbeitet in der fabrik und baut autos oder man entwicktelt teile für ein auto. oder man arbeitet im krankenhaus und versorgt leute die bei nem autounfall verletzt wurden

ok das beispiel hinkt ich weiß...
daber jeder macht irgendwas für irgendwem, jeder macht es auch für sich...aber manchmal denk ich ist da nicht ein tieferer sinn hinter all dem? macht man alles nur für irgendwem? was denkt ihr?
auch wo ich jetzt mal was gesehen hab wo einer ne niere für die transplantation fertig gemacht hab, da musste ich an den fleischer denken der nieren verkauft...das die niere funktioniert und ihre arbeit tut ist so faszinierend und das sie andere essen, verdauen und so weiter um von den stoffen in ihr zu leben...es ist schwer, manchmal, für mich das alles zu greifen, oder zu begreifen...war es wirklich nur langeweile von der zeit die es möglich machte und was kommt dann am ende in der zukunft...die vergangenheit kennen wir ja alle...und was passiert wenn man aus dem Dämmerschlaf erwacht? ist man dann irgendwie zu irgendwas in der lage, oder begreift man dann alles? warum machen menschen für andere menschen musik, damit sie spass haben, oder damit sie irgendwas fühlen...warum hat man an dingen spass, z.b. an dem lachen von menschen oder auch an lustigen filmen im kino? warum geht man gern mit jemanden mal aus? oder all das...so viele fragen die mich an manchen tagen beschäftigen...sie rauben mir die möglichkeit klar zu denken :-D doch es ist nicht schlimm, nur wer fragen hat...der hat noch viel zu entdecken...
ok sorry für die vielen fragen...am ende ist es die frage nayh dem sinn, der sinn hinter allem...die mich mein leben lang beschäftigen wird...
LordBraindead
hm, man kann natürlich sein leben damit verbringen den sinn hinter allem zu entdecken. ich für meinen teil lebe das leben lieber ob nun sinnvoll oder nicht, hauptsache es macht mir spass so wie es ist.
micha
Neulich, bei einer Abendandacht in der Kreuzkirche wurde ein Satz gesagt, den hab ich mir aufgeschrieben: Es ist nicht gut, nach dem Glück zu streben, sondern die Dinge um ihrer selbst willen zu tun. Also, dass man nicht alles nur fürs Glück tun soll, sondern dass das Glück aus den Dingen kommt, die man da tut. Stell ich mal zur Diskussion
Terror
oh ja das kommt gut hin micha...den das hat was davon das man durch taten und durch eine aufgabe glücklich ist...so nach dem motto glück kommt von allein, wenn man etwas zu tun hat

und das ist auch richtig so...
micha
Ich denke, seitdem der Mensch weiß, was gut und böse ist, handelt er fast immer aus dem Grund heraus, seine Bedürfnisse befriedigen zu wollen. Ich habe Hunger, also esse ich. Ich muss aufs Klo, also gehe ich. Ich muss atmen, also hole ich Luft. Ich will überleben und es gut haben, also gehe ich arbeiten. Manchmal: Ich will Kinder, also suche ich mir eine Frau. Ich will helfen, also spende ich Geld. Das kann alles noch ganz lieblos geschehen. Aber diese ganze Unzahl von Bedürfnissen, ihre Befriedigung und Unterdrückung macht doch unser Zusammenleben aus. Kann man damit alles erklären? Wer weiß... Man strebt nach Glück, oder auch nicht. Wenn man aber das liebt, was man tut, dann ist es eine Stufe höher geraten: Ich liebe mein Leben, also lebe ich, und das nicht schlecht. Ich liebe meine Frau, also bin ich ihr ein guter Mann. Ich liebe meine Arbeit, und sie ist mehr für mich als Broterwerb. Ich liebe die Menschen, also gebe ich weiter. Und so fort...
Übrigens hat Salomo schon ähnliche Gedanken geschoben wie du. Ich hab mal das erste Kapitel des Buches "Prediger" hereinkopiert.
"In diesem Buch sind die Worte des Predigers aufgeschrieben. Er war ein Sohn Davids und herrschte als König in Jerusalem. Alles ist vergänglich und vergeblich, sagte der Prediger, nichts hat Bestand, ja, alles ist völlig sinnlos! Der Mensch plagt sich ab sein Leben lang, doch was bringt es ihm ein? Hat er irgendeinen Gewinn davon? Generationen kommen und gehen, nur die Erde bleibt für alle Zeiten bestehen! Die Sonne geht auf und wieder unter, dann eilt sie dorthin, wo sie aufs Neue aufgeht. Der Wind weht bald von Norden, bald von Süden, ruhelos dreht er sich, schlägt ständig um und kommt dann am Ende wieder aus der alten Richtung. Unaufhörlich fließen die Flüsse, sie alle münden ins Meer, und doch wird das Meer niemals voll. Nichts kann der Mensch vollkommen in Worte fassen, so sehr er sich auch darum bemüht! Das Auge sieht sich niemals satt, und auch das Ohr hat nie genug gehört. Was früher geschehen ist, wird wieder geschehen; was man früher getan hat, wird man wieder tun: Es gibt nichts Neues unter der Sonne! Zwar sagt man ab und zu: "So etwas ist noch nie da gewesen!", aber auch dies hat es schon einmal gegeben, in längst vergangenen Zeiten! Niemand denkt mehr an das, was früher geschehen ist, und auch an die Taten unserer Nachkommen werden sich deren Kinder einmal nicht mehr erinnern.
Ich, der Prediger, war König von Israel und regierte in Jerusalem. Ich gab mir viel Mühe, alles auf der Welt mit meiner Weisheit zu erforschen und zu begreifen. Doch was für eine große Last ist das! Gott hat sie den Menschen auferlegt, sie sollen sich damit abmühen! Ich beobachtete, was auf der Welt geschieht, und erkannte: Alles ist vergebliche Mühe - gerade so, als wollte man den Wind einfangen. Was krumm gewachsen ist, kann man nicht gerade biegen, und was nicht da ist, kann man nicht zählen. Ich überlegte und sagte mir: "Ich habe große Weisheit erlangt und viel Wissen erworben, mehr als jeder andere, der vor mir in Jerusalem regierte." Doch dann dachte ich darüber nach, was die Weisheit ausmacht und worin sie sich von Unvernunft und Verblendung unterscheidet, und ich erkannte: Wer sich um Weisheit bemüht, kann genauso gut versuchen, den Wind einzufangen! Je größer die Weisheit, desto größer der Kummer; und wer sein Wissen vermehrt, der vermehrt auch seinen Schmerz.
Terror
da hat der Salomo wirklich ne passende sache geschrieben und ich dachte ich bin der erste mir solchen gedanken

nee nee ich weiß anderen geht es auch so...sicherlich ist es schwer und oft schmerzhaft wenn man es erkennt, doch ist es auch das was eben unsere hürde ist, oder unsere last...denn ich denk auch das sich jeder mal gedanken macht, gedanken über die welt und sein leben...oder das leben...ausserdem muss man als mensch jeden tag aufs neue lernen und verstehen warum man da ist, warum man hier ist...aus genau den gründen dir du nennst, micha...
nichts ist leichter als das leben, aber auch nichts ist schwer als zu leben...für jeden gilt das, wir sehen es auch, vorallem ist es nicht für jeden das selbe was es einfach oder schwer macht, aber es ist ist für uns der gleiche weg damit umzugehen oder klarzukommen...