Einen gemeinsamen Weg finden

Leelie
Was ich hier nun schreiben werde, wird sehr, sehr viel werden. In diesem Text stecken die letzten 18 Monate. Ich habe versucht, all das, was in der Beziehung von meinem Freund und mir vorgefallen ist, so knapp wie möglich und dennoch detailliert genug wiederzugeben, um ein halbwegs genaues Bild davon zu liefern, was zwischen uns vorgefallen ist, was geschehen ist, wie unsere Beziehung sich entwickelt hat, und wie sie heute ist. In diesem Text stecken die wichtigsten Dinge, die vom 5. August 2006 bis heute zwischen meinem Freund und mir vorgefallen sind. Was wir beide zusammen erlebt haben. Der Text ist sehr lang, und ich habe ehrlich gesagt wenig Hoffnung, dass sich wirklich jemand die Mühe macht, das alles zu lesen. Dennoch habe ich versucht, alles aufzuschreiben, in der Hoffnung, dass es doch irgendjemand liest, und vielleicht etwas Klarheit in dieses Chaos bringen kann. Ich wäre wirklich sehr, sehr dankbar, wenn das jemand versuchen würde.
Falls es jemand liest: Lasst euch bitte nicht davon irritieren, dass ich mit einem so „banalen“ Thema wie Sex beginne. Ich denke einfach, dass es am besten ist, damit anzufangen. Und ihr werdet sehen, es geht um viel, viel mehr als nur das.


Was genau da zwischen uns vorgefallen ist... na ja, das war so: Wir fingen halt irgendwann (so nach drei Monaten) langsam mit Petting an. Das war ja noch in Ordnung. Das Problem war nur, dass ich mir damals nicht sicher war, ob ich das wirklich wollte. Da ich es aber nicht schlimm fand, habe ich auch nicht Nein gesagt. Irgendwann habe ich dann gemerkt, dass es mir doch zu viel wurde. Ich war einfach noch nicht bereit, so weit zu gehen. Mein Freund wollte das eigentlich akzeptieren - das hat nur leider nicht funktioniert. Wenn er einmal angefangen hatte, dann konnten wir nicht aufhören. Wir bekamen es einfach nicht hin, nur bis zu einem bestimmten Punkt zu gehen. Danach habe ich mich dann immer total schlecht gefühlt, weil ich einfach noch nicht bereit war.
Jetzt kommt das wirkliche Problem: Wenn wir abends im Bett lagen und mein Freund nicht schlafen konnte, dann fing er an, mich zu streicheln. Ganz normal, am Bauch oder an den Beinen. Ich bin sehr sensibel und habe das immer sofort gemerkt. Er ist dann immer langsam weitergegangen (als ich also schon mehr oder weniger wach war). Aber dadurch, dass ich noch benommen vom Schlaf war, habe ich das nicht wirklich realisiert und deshalb auch nicht Nein gesagt. Irgendwann war ich dann ganz wach, und dann merkte ich, dass ich das gar nicht wollte. Da hat mein Freund dann auch immer sofort aufgehört.
Grundsätzlich wäre daran nichts Schlimmes. Aber dadurch, dass ich grundsätzlich solche Zweifel hatte, und dann, weil ich mich noch im Halbschlaf befand, nicht wirklich in der Lage war, klar zu denken und zu entscheiden, war das natürlich schlimm für mich.
Wenn es einmal passiert wäre: okay. Wenn es ein zweites Mal passiert wäre: da kann man mit klar kommen. Aber es ist nicht nur ein- oder zweimal passiert. Es ist immer wieder passiert. Über mehrere Wochen hinweg.
Es war nicht ganz gegen meinen Willen, das nicht. Nur konnte ich (wenn ich wach war) das nur bis zu einem bestimmten Punkt genießen, bis mir dann Zweifel kamen. Und die waren natürlich noch immer da. Nur durch die Situation (Halbschlaf) war mein Verstand natürlich mehr oder weniger ausgeschaltet. Im Wachzustand hätte ich gedacht: "Okay, das fühlt sich jetzt zwar nicht schlecht an, aber du weißt genau, danach wirst du dich schlecht fühlen. Sag ich ihm lieber, dass wir es in ein paar Wochen noch mal probieren."
Aber im Halbschlaf funktioniert das natürlich nicht.

Mein Freund ist daran so ziemlich kaputt gegangen. Er hat da so sehr drunter gelitten, konnte aber dennoch nicht aufhören. Wenn ich ihm sagte, er solle aufhören, schien er aus einer Art Trance zu erwachen. Er fing an zu weinen, konnte sich gar nicht mehr beruhigen. Ich musste ihn festhalten, um ihn davon abzuhalten, gegen die Wände oder sich selbst ins Gesicht zu schlagen.
Das war wohl der Auslöser dafür, dass er erneut so depressiv wurde. Wir gingen zu einer Beratungsstelle, um das Problem in den Griff zu bekommen. Doch er konnte nicht darüber sprechen. Als unsere Beziehung fast daran zerbrach, schaffte er es, aufzuhören. Das war Anfang 2007. Es ist danach nur noch ein einziges Mal passiert, in den Sommerferien.
Mit meinem Freund wurde es dennoch immer schlimmer, auch nachdem es aufgehört hatte. Seine Depressionen wurden immer schlimmer. Extreme Minderwertigkeitskomplexe, autoaggressives Verhalten, Suizidgedanken. Ich habe ihm nie einen Vorwurf gemacht. Aber er selbst konnte sich nie verzeihen, was passiert war. Diese Zeit war sehr schwer. Das war Anfang 2007, wo es langsam aber stetig immer schlimmer wurde. In diesen Monaten hörte ich von meinem Freund hauptsächlich die Sätze: "Ich will nicht mehr", "Ich kann nicht mehr", "Es ist alles meine Schuld" und "Mein Leben hat doch überhaupt keinen Sinn mehr".
Ich habe ihm keine Vorwürfe gemacht. Das hätte ja nichts besser gemacht. Ich war für ihn da, wenn er wieder einmal stundenlang in Tränen aufgelöst in meinen Armen lag. Ich habe ihm Verständnis entgegengebracht ... so viel Verständnis. Aber das hat leider nicht bewirkt, dass er sich selbst verzeihen konnte.
Irgendwann konnte ich das einfach nicht mehr mit ansehen. Er war wirklich so kaputt. Ich konnte ihn zu einer Therapie überreden. Bei seinem Aufnahmegespräch sprach er auch über das, was zwischen uns vorgefallen war. Der Psychologe, mit dem er sprach, versuchte meinem Freund zu erklären, dass sein Verhalten nicht so krank und unnormal war, wie er selbst dachte. Er erklärte ihm, dass dieser Druck (das sexuelle Verlangen), welcher sich über Monate hinweg aufstaute, irgendwann einfach zum Vorschein kam, und diesen Kontrollverlust bewirkte. Mein Freund machte sich dennoch weiterhin Vorwürfe.
Wie es es der Zufall wollte, ist es so, dass genau in der Nacht vor diesem Aufnahmegespräch dieser "Rückfall" war. Das das wieder geschehen war, war so schlimm für meinen Freund, dass seine Selbstmordgedanken wiederkehrten und noch schlimmer wurden. In der Klinik musste er mehrere Fragebögen ausfüllen. Bei einem musste er den Satz "Am liebsten würde ich..." ergänzen. Mein Freund beendete den Satz mit "tot sein".
Von diesem Tag an verletzte er sich täglich selbst. Das hat er zum Glück nach einiger Zeit wieder in den Griff bekommen. Er fing an, Antidepressiva zu nehmen, und machte eine Therapie. Im Moment wartet er darauf, dass ein ambulanter Therapieplatz frei wird.

Meinem Freund geht es inzwischen besser. Sein Zustand ist weitergehend stabil, und er lernt, mehr auf sich selbst zu achten. Zwischen uns gibt es leider einige Probleme, da er nach der Therapie kaum noch in der Lage war, mit mir über unsere Probleme zu sprechen. Inzwischen weiß ich, dass mein Freund kaum Erinnerungen an die letzten Monate hat. Deshalb fällt es ihm so schwer, zu sprechen. Er hat so viel vergessen, und er vergisst auch jetzt noch Dinge. Da er das aber zuerst selbst nicht realisiert hat, hat das bei uns zu ziemlich großen Problem geführt. Wir hatten Probleme, ich wollte eine Lösung finden, was aber nicht ging, da ich ja nicht wusste, was er darüber dachte. Was immer ich auch sagte, die Antwort war stets: "Ich weiß es nicht." Erst mit der Zeit realisierte mein Freund, dass er ständig alles vergaß, und dass er auch deshalb oftmals nicht wusste, wovon ich sprach. Er vergaß sogar, dass er Dinge vergessen hat. Deshalb konnte er mir das erst vor zwei Tagen erklären.
Er hat mir jetzt den Vorschlag gemacht, dass wir uns demnächst mal zusammen hinsetzen und unsere Beziehung rekonstruieren. So möchte er auch herausfinden, was er alles vergessen hat.
Ich hoffe, das bringt uns irgendwie weiter.
Leelie
Doch es ist noch nicht zu Ende. Mit der Therapie hat sich sehr viel verändert. Mein Freund hat sich auch in seinem Verhalten geändert, was für mich nur schwer zu akzeptieren ist. Leider muss ich es akzeptieren, denn einen anderen Weg scheint es nicht für meinen Freund zu geben.
Früher hat mein Freund immer alles heruntergeschluckt. Jeden Kummer und jeden Ärger, er hat einfach alles in sich hineingefressen. Das hat ihn kaputtgemacht. In der Therapie hat er dann endlich erkannt, dass er mehr auf sich selbst achten muss. Das finde ich ja gut – ich habe ihm selbst nie etwas anderes gesagt. Das Problem dabei ist nur folgendes: Wenn mein Freund seine Wut nicht gegen sich selbst richtet, dann richtet er sie auf andere. Es ist jetzt nicht so, dass er sich total asozial verhalten würde. Aber mir reicht das auch so schon. Ich habe seine so stark ausgeprägte Höflichkeit und Hilfsbereitschaft immer so sehr an ihm geschätzt. Dass er auch mal laut werden, mal ungerecht oder unfreundlich sein kann, dass er andere mit seinem Verhalten verletzen kann – das ist für mich nur schwer zu akzeptieren. Ich selbst bin ein Mensch. Der nie jemandem absichtlich wehtut. Ich versuche immer, es zu vermeiden, anderen wehzutun. Und dass mein Freund jetzt so anders ist, und dass er die Eigenschaften, die ich so an ihm geschätzt habe, ablegt, das ist schlimm für mich. Ich möchte nicht, dass er sich so verhält.
Leider ist es so, dass mein Freund – wie ich bereits erwähnte – irgendwann kaum noch mit mir gesprochen hat. Da ich also nicht mehr wusste, was in ihm vorging, musste ich es also selbst herausfinden. Das führte leider dazu, dass ich sein Verhalten falsch deutete. Ich ging davon aus, dass es ihm wieder schlechter ging und er deshalb so gereizt und beinahe aggressiv war. Dafür gab es auch Anhaltspunkte, beispielsweise hatte er etwa einen Monat nach der Therapie eine Phase, in der er wieder von Selbstmord sprach. Aber wie gesagt habe ich das völlig falsch gedeutet. Ich sah sein Verhalten als „Fehler“ an. Ich kritisierte ihn, versuchte ihm zu helfen, diese Verhaltensweisen abzulegen. Da er nicht mit mir sprach, kam ich erst viel zu spät auf den Gedanken, dass es sich dabei um einen Selbstschutzmechanismus handelte. Dass er sich so verhielt, weil es ihm half, mit seinen Gefühlen besser zurecht zu kommen. Das hatte ich zu diesem Zeitpunkt ja nicht gewusst. Ich konnte nicht verstehen, warum er keinen Mittelweg finden konnte. Warum er seine Gefühle nicht anders verarbeiten konnte. Warum er immer entweder sich oder anderen wehtun musste. Ich versuchte ihn dazu zu bringen, sich wieder „normal“ zu verhalten. Doch damit machte ich es natürlich nur noch schlimmer. Ohne dass ich wirklich verstanden hatte, was los ist, fing er an, ich abzukapseln. Über unsere Beziehung und vor allen Dingen über seine Gefühle sprach er so gut wie gar nicht mehr. Das hängt wie ich bereits erwähnt habe auch damit zusammen, dass er so viel vergisst.
Er war plötzlich so verändert. Plötzlich fingen wir an, uns zu streiten. Er war plötzlich wütend auf mich, was er früher nie gewesen war. Er hatte mir immer das Gefühl gegeben, alles richtig zu machen. Für ihn war ich immer perfekt gewesen. Ich wollte gar nicht perfekt sein (zumindest dachte ich das), ich bat ihn sogar darum, mich zu kritisieren, mir zu sagen, wenn ich etwas falsch machte. Aber in seinen Augen war ich damals wie gesagt perfekt. Irgendwann fing er dann wie gesagt an, mich zu kritisieren. Aber so habe ich das absolut nicht gewollt. Er war wütend auf mich – und nannte mir den Grund nicht. Ich habe ihn verletzt, ohne es zu wollen ... ohne es zu merken. Ist es meine Schuld? Ich weiß es nicht. Auf der anderen Seite hat er mir durch sein Schweigen auch kaum eine Möglichkeit gegeben, ihn zu verstehen. Er hat geradezu verlangt, dass ich sein Schweigen automatisch richtig deuten, also sozusagen seine Gedanken lesen konnte. Teilweise hat er mir die Dinge ja erklärt. Aber ich war damals nicht in der Lage, das auch zu verstehen. Ich war völlig durcheinander durch die veränderte Situation. Immer war ich für ihn perfekt gewesen – und plötzlich gab er mir das Gefühl, alles falsch gemacht zu haben. Ich fragte ihn, warum er mir nie sagte, was er dachte. Da wurde er wütend, und meinte, er würde deshalb nichts sagen, weil seine Meinung ja eh nicht zählen würde. Ich würde ihn immer bevormunden, wurde immer über seinen Kopf hinweg entscheiden. Mit diesem Vorwurf hat er mich sehr verletzt. Kurz darauf sprachen wir erneut darüber, versuchten es zu klären. Ich fragte ihn, ob er denn vergessen hätte, dass ich ihn immer nach seiner Meinung gefragt habe. Wenn es ein Problem gab, dann habe ich versucht, für uns beide eine Lösung zu finden. Wenn ich meinte, eine Lösung gefunden zu haben, dann erzählte ich ihm davon. Ich habe ihn immer gefragt, was er davon hielt. Er fand meine Vorschläge immer gut. Jedes Mal fragte ich nach, ob es auch wirklich in Ordnung für ihn war. Ich fragte einmal, auch ein zweites oder drittes Mal. Stets lautete die Antwort „Ja“. Ich sagte ihm, dass ich Angst hätte, ihn zu bevormunden. „Das tust du nicht. Mach dir keine Sorgen“, versuchte er mich zu beruhigen. Ich bat ihn, mir zu sagen, falls er doch einmal das Gefühl hätte, ich würde es tun. Er sagte, das würde er tun. Ich solle mir keinen Gedanken machen. Als er mir das dann wie gesagt einige Monate später zum Vorwurf machte, erinnerte ich ihn an dieses Gespräch. Ich fragte ihn, ob er das denn vergessen hätte. Er warf mir vor, immer über seinen Kopf hinweg entschieden zu haben, obwohl ich ihn immer nach seiner Meinung gefragt habe. Ich fragte ihn, ob er das denn vergessen hätte. Ja. Das hatte er wirklich. Er entschuldigte sich dafür.
Dennoch hatte ich immer öfter das Gefühl, alles falsch zu machen. Ich war es gewohnt, für uns – und auch für ihn – Lösungen zu finden. Und er hatte mich immer davon überzeugt, dass mein Weg der richtige ist.
Doch jetzt ist es anders. Er hat sich mir so weit entzogen, dass ich nicht mehr in der Lage bin, Wege zu finden. Da er kaum mit mir spricht, kann ich nur schwer einschätzen, was in ihm vorgeht. Ich habe das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren. Dadurch, dass er sich so abkapselt, wächst meine Angst, ihn zu verlieren.
Unsere Ziele, unsere Wünsche … das, was gut für uns ist, das ist leider nicht gleich. Er möchte vergessen, einen Neuanfang starten. Ich möchte die Dinge verarbeiten, möchte darüber sprechen. Er möchte eigenständig werden, seinen eigenen Weg finden. Ich brauche ihn mehr denn je, möchte bei ihm sein.
Natürlich möchte ich, dass er seinen Weg findet. Aber ich möchte dennoch an seiner Seite sein. Das möchte er ja auch. Aber dennoch geht er diesen Weg irgendwie alleine, indem er nicht mit mir spricht. Ich muss das alles verkraften, was hinter uns liegt. Ich muss das alles erst einmal verarbeiten. Und dazu brauche ich seine Unterstützung. Während er Zeit braucht, um zu sich selbst zu finden, brauche ich es einfach, dass er mich in den Arm nimmt und mir Sicherheit gibt.
Ich denke schon, dass das beides möglich ist. Dass es möglich ist, einen Zwischenweg zu finden. Aber dass ist nur möglich, wenn wir miteinander sprechen. Und das ist wie gesagt nicht so einfach.


Das war sie nun, unsere Geschichte. An einigen Stellen ist sie wohl etwas wirr. Ich habe mir Mühe gegeben, sie halbwegs strukturiert niederzuschreiben, und ich hoffe, dass ich nicht für all zu viel Verwirrung gesorgt habe.
Viel weiß ich jetzt nicht mehr dazu zu sagen. Ich hoffe einfach nur, dass jemand all das hier liest … und mir vielleicht einfach nur einen klitzekleinen Rat geben kann, wie ich all das verarbeiten kann, und was ich jetzt am besten tue. So dass ich einen Weg finden kann, zusammen mit meinem Freund. Einen Weg, der für uns beide, für ihn und für mich, der richtige ist.
micha
Hmm... das ist ziemlich verzwickt. Hast du eine Möglichkeit, mit seinem Therapeuten darüber zu sprechen? Das könnte hilfreich sein. Dass du vielleicht neue Erkenntnisse gewinnst, was mit deinem Freund passiert und was er durchmacht, und dass du selbst nochmal richtig aussprichst, wie es dir geht. Dass du darüber schreibst und redest, ist goldrichtig. Es gibt dir Kraft. Und ich finde es auch bemerkenswert, was du für ihn getan hast, indem du die ganze Zeit bei ihm geblieben bist und bleibst und versucht hast, ihm zu helfen.
spirit05
nun ich wünsche dir nur mal viel viel viel kraft das du bzw ihr das gemeinsam durchsteht und ihr glücklich werdet.einen rat kann ich dir leider nicht geben nur vielleicht denk auch an dich und könn dir eine auszeit zb wenn dein freund evtl noch eine therapie macht oder frag " euren" Therapeuten was für euch aber auch für dich am besten ist. und bei aller liebe zu deinem freund ..du hast auch ein eigenes leben...nochmal dir glück und krat wünsche..

lg
Tisch Stuhl Bett
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