Sternengucker
Kühle Abendluft verwirrt sich in meinen Haaren. Verwirrt meine Haare und lässt mich kurz aufblicken.
Der Himmel hat schon dieses Septemberblau. Stilles Abendrot verwischt den Halbmond der schon knapp zu sehen ist. Wolken spielen fangen am unendlich wirkenden Himmel.
Die kühle Abendluft lässt mich frösteln, lässt mich frei sein, mich frei fühlen, wie einen der Sterne die bald kommen werden. Die Nacht wird schön werden, und doch traurig sein.
Vielleicht wird sie die letzte sein vor der richtigen Kälte, vielleicht ist sie die letzte, vielleicht war sie es schon.
Es blitzt Orange in deinen Augen, du gehst immer noch neben mir, wie in einem Traum bist du einfach da. Ohne Worte sprechen wir uns schweigend an. Das Wasser des Sees ist kalt, meine Hand erschrickt sich beinahe. Du bist auf der Wiese sitzen geblieben und schaust mir lächelnd zu. Wie ein Kind betrachte ich irritiert die weiten Kreise auf dem Wasser. Vielleicht bin ich auch ein Kind und habe es nur kurz vergessen. Du bist immer noch da, wie in einem Traum. Schweigend umarmen wir uns und genießen uns, der Mond lächelt milde, steigt ein Stück höher.
Deine Haut ist sanft, als wir ein wenig auf der feuchten Wiese kuscheln, doch du bist da, wie in einem Traum.
Das Rot des Abends verblasst schon wieder, und der Mond, der mit ihm gespielt hat, betrachtet sich nun still das kalte grau der Nacht das ihn umfängt.
Die Luft bleibt noch kühl, noch mehr warm als kalt, noch mehr geborgen als verstoßen nimmt sie uns auf und lässt uns sein.
hand in Hand gehen wir weiter. Betrachten Bäume und Wiesen, als wenn es unsere wären, außer uns ist nichts hier. Nur der Halbmond der den September bescheint.
Worte schwirren durch die Luft, noch vor kurzen waren hier so viele Menschen, noch vor kurzem war es noch wärmer, und doch weniger geborgen als heute.
Vielleicht war es die letzte.
Die letzte von diesen Nächten die zwischen Sommer, Herbst und Winter liegen. Vielleicht war es das letzte Abendrot das Septemberwärme sehen durfte. Vielleicht der letzte Mond der es so gesehen hat.
Vielleicht wir die letzten die diese Freiheit erlebt haben.
wenn wir Glück haben, oder wenn ihr Glück habt, denn heute wart ihr ja nicht hier, nicht da, vielleicht auch morgen noch einmal, diese Luft, dieses Gefühl.
Dieses Gefühl einer Halbmondnacht im September.
© by Dennis Welz
Der Himmel hat schon dieses Septemberblau. Stilles Abendrot verwischt den Halbmond der schon knapp zu sehen ist. Wolken spielen fangen am unendlich wirkenden Himmel.
Die kühle Abendluft lässt mich frösteln, lässt mich frei sein, mich frei fühlen, wie einen der Sterne die bald kommen werden. Die Nacht wird schön werden, und doch traurig sein.
Vielleicht wird sie die letzte sein vor der richtigen Kälte, vielleicht ist sie die letzte, vielleicht war sie es schon.
Es blitzt Orange in deinen Augen, du gehst immer noch neben mir, wie in einem Traum bist du einfach da. Ohne Worte sprechen wir uns schweigend an. Das Wasser des Sees ist kalt, meine Hand erschrickt sich beinahe. Du bist auf der Wiese sitzen geblieben und schaust mir lächelnd zu. Wie ein Kind betrachte ich irritiert die weiten Kreise auf dem Wasser. Vielleicht bin ich auch ein Kind und habe es nur kurz vergessen. Du bist immer noch da, wie in einem Traum. Schweigend umarmen wir uns und genießen uns, der Mond lächelt milde, steigt ein Stück höher.
Deine Haut ist sanft, als wir ein wenig auf der feuchten Wiese kuscheln, doch du bist da, wie in einem Traum.
Das Rot des Abends verblasst schon wieder, und der Mond, der mit ihm gespielt hat, betrachtet sich nun still das kalte grau der Nacht das ihn umfängt.
Die Luft bleibt noch kühl, noch mehr warm als kalt, noch mehr geborgen als verstoßen nimmt sie uns auf und lässt uns sein.
hand in Hand gehen wir weiter. Betrachten Bäume und Wiesen, als wenn es unsere wären, außer uns ist nichts hier. Nur der Halbmond der den September bescheint.
Worte schwirren durch die Luft, noch vor kurzen waren hier so viele Menschen, noch vor kurzem war es noch wärmer, und doch weniger geborgen als heute.
Vielleicht war es die letzte.
Die letzte von diesen Nächten die zwischen Sommer, Herbst und Winter liegen. Vielleicht war es das letzte Abendrot das Septemberwärme sehen durfte. Vielleicht der letzte Mond der es so gesehen hat.
Vielleicht wir die letzten die diese Freiheit erlebt haben.
wenn wir Glück haben, oder wenn ihr Glück habt, denn heute wart ihr ja nicht hier, nicht da, vielleicht auch morgen noch einmal, diese Luft, dieses Gefühl.
Dieses Gefühl einer Halbmondnacht im September.
© by Dennis Welz