Rabenmaedchen
Der vorläufige Schlusspunkt im Grazer Zwist um den kalifornischen Gouverneur Arnold Schwarzenegger ist gesetzt: Der Schriftzug mit dem Namen des gebürtigen Steirers und Ex-Hollywoodstars wurde in der Nacht auf Montag vom Stadion Liebenau abmontiert.
Seit 1998 hatte die Arena den Namen "Arnold Schwarzenegger Stadion" getragen.
Gekränkter Schwarzenegger
Schwarzenegger hatte die Demontage selbst verlangt, nachdem sich der Gemeinderat der steirischen Landeshauptstadt mehrheitlich für eine Umbenennung des Stadions ausgesprochen hatte. Der Grund: Schwarzenegger hatte in seiner Funktion als Gouverneur vor etwa zwei Wochen das Gnadengesuch des US-Todeskandidaten Stanley "Tookie" Williams abgelehnt.
Williams, ein geläuterter Gang-Leader, hatte von seiner Haft aus als Kinderbuchautor gegen Gewalt angeschrieben. Er starb Mitte Dezember durch die Giftspritze.
Zeitpunkt gut gewählt
In Graz wählten nun Politik und Stadionleitung einen Zeitpunkt zum Abmontieren der Buchstaben, zu dem ganz Österreich traditionell Ruhe hält oder auf Urlaub ist - die Weihnachtsfeiertage.
"Arnies" Name im Schmutz?
Schon im Vorfeld hatten sich alle zuständigen Stellen ungewöhnlich zugeknöpft gegeben, wenn nach dem Zeitpunkt der Demontage des rot-weißen Schriftzugs gefragt worden war.
Man wolle vermeiden, dass der Name Schwarzenegger auf dem Boden herumliege, vielleicht noch jemand darauf herumsteige und davon auch noch Fotos gemacht würden, hatte ein Rathaus-Exponent gesagt, der nicht genannt werden wollte.
Keine Spuren mehr
Montagvormittag war von den Demontagearbeiten keine Spur mehr zu sehen - lediglich der Schriftzug "Stadion Graz-Liebenau", wie das Stadion vor 1998 geheißen hatte, prangte nun auf der Frontseite.
Disput über Ehrenbürger "Arnie"
Die Entscheidung des kalifornischen Gouverneurs Schwarzenegger, seiner Heimatstadt Graz den Gebrauch seines Namens zu untersagen und den ihm verliehenen Ehrenring zurückzuschicken, hatte vor Weihnachten für einige Aufregung in der Politik gesorgt.
Steirische ÖVP-Politiker schrieben Schwarzenegger Briefe mit Klarstellungen und distanzierten sich von der Kritik, die von Sozialdemokraten, Kommunisten und Grünen geübt worden war.
Diese hatten argumentiert, Graz könne als "Menschenrechtsstadt" nicht ein Stadion nach jemandem benennen, der die Todesstrafe befürworte und auch deren Anwendung zulasse.
"Klare Fronten schaffen"
Der Grazer Bürgermeister Siegried Nagl hatte in einem Brief den Gouverneur gebeten, dass "Arnie" den Ring behalten möge. Touristiker hatten wirtschaftliche Schäden befürchtet.
Schwarzenegger selbst hatte erklärt, er habe "klare Fronten schaffen" wollen.
Ehrenring zurück in Graz
Der von ihm zurückgesandte Ehrenring ist mittlerweile auch im Grazer Rathaus eingetroffen, er könnte laut einem Bericht der Grazer Wochenzeitung "Die Woche" im Stadtmuseum ausgestellt werden.
Eine weitere Möglichkeit wäre, den Ring aufzubewahren, falls Schwarzenegger ihn wieder haben wolle.
http://orf.at/051226-94793/index.html
Meine Meinung: Bauernlustspiel *G*
Seit 1998 hatte die Arena den Namen "Arnold Schwarzenegger Stadion" getragen.
Gekränkter Schwarzenegger
Schwarzenegger hatte die Demontage selbst verlangt, nachdem sich der Gemeinderat der steirischen Landeshauptstadt mehrheitlich für eine Umbenennung des Stadions ausgesprochen hatte. Der Grund: Schwarzenegger hatte in seiner Funktion als Gouverneur vor etwa zwei Wochen das Gnadengesuch des US-Todeskandidaten Stanley "Tookie" Williams abgelehnt.
Williams, ein geläuterter Gang-Leader, hatte von seiner Haft aus als Kinderbuchautor gegen Gewalt angeschrieben. Er starb Mitte Dezember durch die Giftspritze.
Zeitpunkt gut gewählt
In Graz wählten nun Politik und Stadionleitung einen Zeitpunkt zum Abmontieren der Buchstaben, zu dem ganz Österreich traditionell Ruhe hält oder auf Urlaub ist - die Weihnachtsfeiertage.
"Arnies" Name im Schmutz?
Schon im Vorfeld hatten sich alle zuständigen Stellen ungewöhnlich zugeknöpft gegeben, wenn nach dem Zeitpunkt der Demontage des rot-weißen Schriftzugs gefragt worden war.
Man wolle vermeiden, dass der Name Schwarzenegger auf dem Boden herumliege, vielleicht noch jemand darauf herumsteige und davon auch noch Fotos gemacht würden, hatte ein Rathaus-Exponent gesagt, der nicht genannt werden wollte.
Keine Spuren mehr
Montagvormittag war von den Demontagearbeiten keine Spur mehr zu sehen - lediglich der Schriftzug "Stadion Graz-Liebenau", wie das Stadion vor 1998 geheißen hatte, prangte nun auf der Frontseite.
Disput über Ehrenbürger "Arnie"
Die Entscheidung des kalifornischen Gouverneurs Schwarzenegger, seiner Heimatstadt Graz den Gebrauch seines Namens zu untersagen und den ihm verliehenen Ehrenring zurückzuschicken, hatte vor Weihnachten für einige Aufregung in der Politik gesorgt.
Steirische ÖVP-Politiker schrieben Schwarzenegger Briefe mit Klarstellungen und distanzierten sich von der Kritik, die von Sozialdemokraten, Kommunisten und Grünen geübt worden war.
Diese hatten argumentiert, Graz könne als "Menschenrechtsstadt" nicht ein Stadion nach jemandem benennen, der die Todesstrafe befürworte und auch deren Anwendung zulasse.
"Klare Fronten schaffen"
Der Grazer Bürgermeister Siegried Nagl hatte in einem Brief den Gouverneur gebeten, dass "Arnie" den Ring behalten möge. Touristiker hatten wirtschaftliche Schäden befürchtet.
Schwarzenegger selbst hatte erklärt, er habe "klare Fronten schaffen" wollen.
Ehrenring zurück in Graz
Der von ihm zurückgesandte Ehrenring ist mittlerweile auch im Grazer Rathaus eingetroffen, er könnte laut einem Bericht der Grazer Wochenzeitung "Die Woche" im Stadtmuseum ausgestellt werden.
Eine weitere Möglichkeit wäre, den Ring aufzubewahren, falls Schwarzenegger ihn wieder haben wolle.
http://orf.at/051226-94793/index.html
Meine Meinung: Bauernlustspiel *G*
Ich würde das den Volltrotteln auch nicht mehr erlauben wenn sie sich so aufführen.