Reflektion über eine Versuchung

micha
Wenn man finstere Mächte
greifen könnte. Aber als ob sie
nach mir griffen, lange dünne
Finger umgreifen meine Brust,
spielen an meinem Kinn, lassen
auch mein Knie nicht unbedacht.
Wer gewinnt dieses Spiel, wenn
es einen Sieger hat? Wenn man
es auf diese Weise spielt, dann
verlieren nur alle beide.
An den Stellen, wo ein Nein durch
ein schwebendes Vielleicht ersetzt
wird, ist das Ja nicht mehr
weit.
Wenn man mit einem Bein im
Sumpf steht, sollte man nicht
weitergehen. Herr, du bist das Seil,
an dem ich hänge. Ohne dich
wäre ich, wäre alles verloren.
Eines Tages sollen diese langen,
dürren Finger dich berühren.
Diese Augen dich sehen. Herr,
nur du kannst tun, was sonst
niemand tun kann.

(c) by Micha, 13. Dezember 2005, gegen 22.45 Uhr
DSP
Copyright fehlt. Zunge raus



Gar nicht schlecht geschrieben, auch wenn ich mit dem Inhalt in gewohnter Weise nicht konform gehe Augenzwinkern
micha
Dankeschön smile Wie konnte ich es vergessen:

(c) by Micha, 13. Dezember 2005, gegen 22.45 Uhr
Rabenmaedchen
Das ist keine Prosa *G*
DSP
Warum denn bitte nicht?
Nur der Absätze wegen?
Rabenmaedchen
Man nennt das Versform Augenzwinkern Also für mich ist das keine Prosa, weil es in Versform geschrieben ist. Natürlich können das andere anders sehen.
micha
Es ist Prosa smile Ich habe es nur genauso abgeschrieben, wie es auch in meinem Notizbuch steht, und da sind nunmal die Zeilen nicht unendlich lang Augenzwinkern
DSP
Danke, Micha.
Ich wollte nicht riskieren, falsch zu liegen, wenn ich derartiges einfach behaupte und sage, dass die Absätze mir wenig sinnunterstützend erscheinen, aber nun, so ist es wohl wirklich.
SEO-Links: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28