Killerkeks
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Jobverlust ist schon schlimm genug. Jetzt sollen Abfindungen voll besteuert werden! Schon zum 1. Januar 2006. Bislang gibt es einen steuerlichen Freibetrag zwischen 7.200 und 11.000 Euro – je nach Betriebszugehörigkeit und Lebensalter. Ein verheirateter Durchschnittsverdiener mit zwei Kindern müsste bei einer Abfindung von 5.000 Euro über 1.300 Euro Steuern zusätzlich bezahlen. Eine alleinstehende 58-Jährige, die 10.000 Euro Abfindung erhält, zahlt 3.000 Euro mehr. Mit einer Abfindung können die finanziellen Folgen des Arbeitsplatzverlustes zumindest abgemildert werden. Wenn man noch ein paar Jahre bis zur Rente hat. Oder Arbeitslosigkeit überbrückt werden muss. 400 Millionen Euro will der neue Finanzminister Steinbrück damit einnehmen. An anderer Stelle ist er großzügig: Erben eines Betriebes brauchen bei zehnjähriger Fortführung überhaupt keine Steuern mehr zu zahlen. 450 Millionen Euro kostet das! Obwohl kein Fall bekannt ist, bei dem ein Betrieb wegen der Erbschaftsteuer geschlossen werden musste. Das weiß auch Steinbrück. Kündigungsschutzprozesse werden zunehmen. Und sie werden härter werden – ebenso wie Verhandlungen über Sozialpläne in den Betrieben. Leidtragende sind die Beschäftigten. |
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Quelle: zugesendete pdf (V.i.S.d.P.: ver.di – Bundesvorstand – Ressort 1 – Frank Bsirske – Paula-Thiede-Ufer 10 – 10179 Berlin)
Tolle Umverteilung
Warum spart man denn ein, wenn man es wo anders zum Fenster rauswirft? Da fragt sich noch jemand warum wir einen so kaputtenen Haushalt haben...
kex
, behalt dein Geld lieber" ?