Dark_Storm
Gott gab uns Menschen den „freien Willen“.
Doch was dachte er sich dabei?
Betrachte er Ihn als Segen für uns, oder war es nur ein Experiment,
dessen Ergebnis sich auf die nächste Art übertragen wird?
Ich persönlich verstehe die Beweggründe nicht.
Aber vielleicht liegt es nur daran, das ich nicht wirklich glaube?!
Aber an was soll ich auch glauben... Menschen die ich geliebt habe, starben vor Ihrer Zeit.
Menschen die ich mochte, nahmen sich selbst das Leben weil Ihnen niemand half.
Menschen die nie geboren wurden, bekamen keine Chance,
da auch ich Sie Ihnen nahm. --> Dank meines „freien Willens!“
Der „freie Wille“, ist nur eine hohle Wahl gesalbter Worte. Denn er ist nicht frei!
Wir machen uns vor jeder Entscheidung Gedanken:
„Was denken die anderen?“, „Was wird meine Familie dazu sagen?“,
„Kann ich wirklich mit dieser Entscheidung leben?“,
„Gibt es keinen besseren Weg?“.
Wenn unser Wille wirklich frei wäre, dann wären uns solcherlei Gedanken fremd.
Aber wir sind nun mal als Menschen geboren und damit mit dem „freien Willen“ gestraft.
(C) DarkS alias Daniel König alias Gedankensturm, 22. November 2005
bine-maja

Du hast es meiner Meinung nach voll auf den Punkt getroffen. Einfach toll geschrieben.
*nachdenk*
DSP
Dass wir uns Gedanken machen ist auch unsere freie Entscheidung, du kannst auch als ********* durch die Wet ziehen - du hast nur als Gegengewicht zum Willen eine moralische Instanz in dir, meinetwegen dein Herz oder sowas^^
Achja: Warum solltest du niederes Wesen Mensch etwas wie "Gott" verstehen können?
micha
@Dark Storm
Nur, weil du (wie jeder andere Mensch auch) mit deinem freien Willen nicht zurechtkommst, ist es keine schlechte Gabe. Denn sie kann - du zählst nur negative Erscheinungen auf - auch viel Gutes bewirken. Indem du dich bewusst gegen Hass und für Liebe entscheidest. Indem du dich entscheidest, dem Bösen mit dem Guten entgegenzutreten. Du bist kein Sklave deines freien Willens, sondern dessen Besitzer.
Rabenmaedchen
Hm... Ist der Wille überhaupt frei?
Psychologisch (und Neurophysiologisch) gesehen, haben wir keinen freien Willen.
Einfaches Beispiel: Du überlegst bewusst ob du nen Kaffee willst oder nicht. Zu dieser Zeit ist aber unterbewusst schon die Entscheidung gefallen, ob du einen trinkst oder nicht. Und nach dieser unterbewussten Entscheidung (die auf Erfahrung,...) beruht, entscheidest du dann bewusst.
Wo ist also freier Wille?
micha
Dann dürfte aber niemand wegen irgendwelcher Verbrechen/Vergehen zur Verantwortung gezogen werden. Mag sein, dass in viele Entscheidungen die Vorprägung mit reinspielt... Aber unser Bewusstsein in Verbindung mit unserer Intelligenz ist meiner Meinung nach schon in der Lage, sich über unterbewusste Einflüsse bis hin zu Ängsten hinwegzusetzen
Rabenmaedchen
Ähm... Nur zum Teil
Übrigens sind der größte Prozentsatz an Verbrechen Affekthandlungen. Da ist sowieso nichts mit wollen oder nicht wollen.
micha
Und wenn schon nur zum Teil, dann bleibt aber immer noch was übrig
Aber deine Einwürfe sind schon philosophisch-rechtswissenschaftlich gesehen interessant: Wie kann man Leute für etwas bestrafen, für das sie nichts können?
bine-maja
Ganz einfach, weil sie eine Tat begannen haben die strafbar ist. Eine Straftat ist nun mal zu beschtrafen. Das ist reinster Menschen verstand.
DSP
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Original von bine-maja
Ganz einfach, weil sie eine Tat begannen haben die strafbar ist. Eine Straftat ist nun mal zu beschtrafen. Das ist reinster Menschen verstand. |
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LOL
Das ist total logisch, ja... etwas ist strafbar, weil es eine Straftat ist und deswegen zu bestrafen.
Vor allem geht das total auf das Hinterfragen ein.
Was ist denn strafbar? Etwas mit böser Absicht, etwas mit schlechter Konseuquenz oder wie stellst du dir das vor? Wenn wir keinen freien Willen hätten, wie sollten wir dann für etwas, das gar nicht in unserer Entscheidungsfreiheit lag zur Verantwortung gezogen werden?
Wie war das mit dem Denken und dem Posten?
fail
also gut geschrieben ja,da gebe ich den anderen Recht :keks:
bine-maja
@DSP
Ich habe mir die Deutschen Gesetzte nicht ausgedacht... Aber wenn Du Dir mal das Strafgesetztbuch vornimmst, wirst du verstehen was ich damit meine. Vielleicht solltest Du dich ertmal mit dem Deutschen Recht verfassen, bevor Du sollche aussagen dazu machst. Nicht alle Menschen die eine Straftat begannen haben, haben es mit ihrem "freien Willen" entschieden. Bei einigen ist es krankhaft. Die müssen es einfach tun. Es ist nicht ihr "freiwilliger Wille". Sie können es nur nicht verhindern... Und trotzdem müssen sie dafür bestraft werden...
Und komm mir jetzt nicht voher ich das Wissen will. Ich arbeite bei einem Anwalt und habe Recht gelernt...
RM hat geschrieben, das sich das im Unterbewusstsein schon entscheidet, wenn wir drüber nachdenken.
Glaubst Du etwa, ein Mann der eine Frau vergewaltigt, stellt sich erst ein mal vor sie hin und überlegt ob er das jetzt tun will oder nicht??? Bestimmt nicht.
Eine Frau/Ein Mann der aus Notwehr gehandelt hat wird nach unserem Gestzt verurteilt, wenn sie/er nicht nachweisen kann das es notwehr war und getzt dafür in Knast. Glaubst Du es war ihr/sein "freier Wille" dies zu tun??? Nein, sie/er war dazu gezwungen...
Man muss nur etwas nachdenken, dann versteht man ohne Probleme was ich meine.
Das Deutsche Gesetz ist nicht immer fair...
Den "freien Willen" kann jeder so auslegen wie er will. Es gibt keine allgemeine Erklärung und auch keine Richtline dafür...
DSP
lol
Du hast es immernoch nicht verstanden.
Lümmelonkel
Freier Wille
Is der uns nie Antrenniert worden??
Von unseren Eltern??
Von unserer Umwelt??
Von unseren Freunden, Kumpeln, Bekannten??
Von dem Land in dem Wir Großgeworden sind??
All das beeinflust doch deinen Willen. Nur deswegen handelst du doch auch unterbewust.
will damit nur sagen das er aufjedenfall zum Teil durch Fremde Einflüsse beeinflusst wördest und wirst.
Deine Kindheit steckt bis zum Tot in Dir.!
Rabenmaedchen
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Original von DSP
lol
Du hast es immernoch nicht verstanden. |
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Anscheinend hast du grad was falsch verstanden
DSP
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Original von Rabenmaedchen
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Original von DSP
lol
Du hast es immernoch nicht verstanden. |
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Anscheinend hast du grad was falsch verstanden
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Weil Wissen und Akzeptieren der deutschen Gesetze in meinen Augen nicht das gleiche ist, wie über die Richtbarkeit der Menschen unter Betrachtung des theoretisch nicht-freien Willens nachzudenken..?
Was hat das hinstellen von vorhandenen Fakten und Anschauungen mit dem Philosophieren darüber, in wieweit das "richtig" sein könnte, zu tun?
Ich meine, wenn ich andere Moralvorstellungen überprüfe, tue ich das doch auch nicht, indem ich das von ihrem Standpunkt aus mache, oder? (Wenn sie sehr schlecht im Sinne von "in sich nicht schlüssig" sind, okay.)
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