- Pfade der Gedanken -

Faithful
- Pfade der Gedanken -

Auch wenn die Zeiger jener Uhren sich weiterhin drehen,
verliert man doch irgendwie das Gefühl die Zeit würde nicht vergehen.
Trotz den Klängen der Musik ist jegliche Bewegung fern,
die Gedanken und Erinnerungen wirken lähmend, einschüchternd.

Ich bat dich mein Herz mitzunehmen wenn wir eines Tages auseinander gehen,
auf Knien… deine Augen spiegelten es… mein unendliches Flehen.
Gefühle tiefer als jedes Meer, stärker als jeder Bär… mein Leben galt nur Dir,
geglaubt und gehofft auf eine gemeinsame Zukunft, doch entfremdetest Du Dich mir.

Einst ewige Liebe hatten wir uns versprochen und mein Glück war geboren,
nach zu kurzer Zeit brach es und ich hatte Dich wieder verloren.
Einsam, verlassen und ungeliebt zog ich mich zurück, es tat so weh… so sehr,
schwach und leer stand ich auf einem Berg, ängstlich… Blicke tränenschwer.
In der Hand ein Bild von Dir und mir aus glücklichen Tagen,
flehend fall ich erneut auf die Knie, die Hand in Deine Richtung gestreckt… 1000 Fragen.

Eine Antwort zu bekommen, genauso ungewiss wie ein Zeichen,
werde wohl weiterhin in der Vergangenheit hängen… die Tage verstreichen.

Viele Fragen lassen mir keine Ruhe, beschäftigen mich…
„Wie geht es Dir?“ – „Denkst Du auch mal an mich?“ – „Bist Du glücklich?“ …
Tagtäglich drehen sich meine Gedanken immer noch um Dich.

Schließe ich die Augen, beginnt mein ungewollter Sprung zurück in die Vergangenheit,
lass mich los… halt mich fest… schick mich zurück in ein Leben der Selbstständigkeit.

Vergessen… kann und möchte ich Dich nicht, werde wohl auf gewisse Art weiter lieben,
doch muss und werde ich Dich ziehen lassen… mit letzter Kraft steht zum Abschied geschrieben:

„Alles Liebe, alles Glück dieser Welt… ich vermisse Dich…
mein Weg endet hier, Stille… das Letzte Geräusch… mein Stift der fällt.“



© Faithful | 10-10-05 | 23:10h
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