micha
... ist
hier ein sehr interessanter Artikel zu lesen. Würdet ihr die Beobachtungen der Autorin unterstreichen, oder findet ihr, dass sie Unrecht hat?
madl
leider bin ich zwar getauft aber nicht gläubig, aber wenn sie glaubt dann hat sie auch recht. Jedem das seine.
Guardian
Netter Artikel *g*
Bei fielen angesprochenen Sachen stimme ich ihr zu - sexuell hat sich die Gesellschaft in den letzten 30 Jahren radikal verändert. Nicht nur in den letzten 30 Jahren, in den letzten 100 Jahren.
Aber ich denke nicht, dass es sich jetzt immer negativer auswirken wird. Das Pornogeschäft gab es schon immer - seit es nur den Film gibt. Nur waren sie damals nicht so weit verbreitet.
Bordelle gab es schon vor 1000 Jahren oder vielleicht noch länger...
Das Bild der heutigen Zeit besteht einfach in der medialen Berieselung der Bevölkerung mit Idealen - wie es in dem Artikel auch steht. Jetzt gibt es Menschen, die sich davon beeinflussen lassen und Menschen, denen es vollkommen egal ist und die wissen, dass man nur in den seltensten Fällen einem Ideal begegnen wird.
Das, was der heutigen Gesellschaft immer mehr fehlt, ist ein Gegensatz zu dem, was man im Fernsehen bzw. auch Internet zu sehen bekommt: Aufklärung.
Wenn man sich von dem ganzen Zeug beeinflussen lässt, glaubt man irgendwann, dass die Welt voll von Sexbomben mit perfekter Figur ist und hält natürlich auch vorrangig Ausschau nach genau solchen Typen - weil man durch diese ständigen Bilder quasi darauf fokussiert wird. Man desensibilisiert damit weiter und grenzt viel mehr aus. Man wird selektiver.
Ich denke, dass die Gesellschaft sich einfach nur insofern ändert, als dass die Menschen in ihren jüngeren Jahren erstmal einfach nur probieren und Spaß haben wollen und sich erst später wirklich auf Partnersuche begeben. Irgendwann hat wohl jeder mal die NAse davon voll, von Bett zu Bett zu hüpfen und wird sich festlegen wollen...
Und noch was zu dem, was die Autorin Masturbationsgesellschaft nannte und dass dadurch der sexuelle Frustfaktor erhöht würde - ich denke, genau das Gegenteil ist der Fall. Dadurch, dass man sich durch endlose Sexkanäle im PayTV oder Internet arbeiten kann, kann man viel besser Frust abbauen, als wenn man all diese Möglichkeiten nicht hätte und es unterdrücken müsste. Kann jetzt nicht für mich selber sprechen, aber ich denke, das trifft es schon zu. Wenn es diesen Frustabbau dadurch nicht gäbe, würden sich doch bestimmt nicht so viele dafür bereit erklären, auch noch massig Geld für den Kram auszugeben?
micha
@madl
Du hast den Artikel nicht wirklich gelesen, oder?
Rabenmaedchen
Abstumpfung... Hm... Abstumpfung "passiert" in unserer heutigen Zeit nicht nur bei, wie im Artikel angesprochen, Sexualität, sondern auch bei den Themen Gewalt,...
Eigentlich schade, wenn man bedenkt, dass Sex etwas sehr intimes und schönes ist.
Mbali
Sexualität ist Phantasie, Leidenschaft und Genuss, und all dass sollte man meiner Meinung nach mit einem Partner erleben, den man wirlich liebt. Meiner Meinung nach schadet es unserer Gesellschaft, das Pornographie immer leichter zugänglich wird und es "normal" ist, oder vieleicht besser gesagt "in", als Mann oder auch Frau, in ein Bordell zu gehen. Ich stimme RM zu, das Abstumpfung wohl ein gängiger Prozess in so manchen Bereichen ist, der, wie ich meine, nicht gerade der Menschheit förderlich ist.
Liebe Grüße
die Blume
Sophie
Ich stimme der Autorin zu, dass unsere Gesellschaft extrem pornografisch geworden ist, als ca. vor 30 Jahren. Aber egal wie pornografisch unsere Welt sei, es hängt von dem Mensch selbst ab, ob er sich dadurch beeinflussen lässt. Die Welt kann die Menschen nicht ändern, sondern der Mensch ändert sich selbst.
Früher war das gesellschaftliche Leben in der Welt vom christlichen Werteverständnis bestimmt. Ich finde es richtig, christliche Werte wieder zu entdecken. Die zehn Gebote sind gute Orientierung für Menschen im Leben. Und heute könnte unsere Welt ganz anders sein,
als sie jetzt ist.
Ich bin nicht einverstanden mit dieser Aussage:
"Wo sind unsere Männer, scheinen die schönen Gesichter zu fragen, wo sind die intelligenten, attraktiven und tatkräftigen Männer hin, die wir uns verdient haben mit unserem perfektem Style?"
Nach meiner Meinung nach, die Schönheit des Menschen muss von innen ausgehen und nicht von außen. Man kann perfekten Style haben, aber von innen ein liebloses Herz zu haben.
micha
Was deine Ansichten über christliche Werte angeht, stimme ich dir gern zu
Eins aber halte ich für problematisch: Ich glaube nicht, dass man sich der Pornographie ganz entziehen kann. Da stehst du an einer Bushaltestelle, auf einer Werbetafel dir gegenüber findest du eine überlebensgroße BH-Werbung, neben dir ein Mädchen mit viel zu tiefem V-Ausschnitt. Du gehst ins Kino, mindestens eine Liebesszene im Film. Du liest Zeitung - und dir begegnet Sex. Was tun? An der Haltestelle auf den Boden schauen, im Kino die Augen und die Ohren zuhalten und nur noch die Börsennachrichten lesen? Es ist überall, und im Hochsommer läufst du über den Campus und siehst die gewagtesten Kombinationen, als hätten wir eine Stoffknappheit. Ich will mich nicht immer zwingen müssen, in die Gesichter zu schauen anstatt auf das, was mir gezeigt wird.
Sophie
Ja, es wird keinem Mensch je gelingen, nichts in der Welt zu sehen, was um ihn herum passiert. Aber man muss sein fester Standpunkt dazu haben. Die Hauptsache ist, nicht vergessen, wer man ist.
Wie versteht man, dann diese Aussage aus der Bibel: „Wenn dich dein Auge verführt, dann reis es aus…….Wenn dich deine rechte Hand zur Sünde verführt, dann schneide sie ab…….“?
Ich verstehe nicht, dass mehr Menschen die pornografische Internetseiten u.ä. besuchen. Besonders, die Menschen, die einen /eine Partner(in) haben. Sie schätzen ihre Liebe nicht und einige wissen nicht, was es wirklich bedeutet zu lieben.
micha
Jesus meinte bestimmt, dass man sich Grenzen setzen muss - und die Versuchung vermeiden sollte. Sprich: Wenn es einem schwerfällt, in seiner Beziehung treu zu bleiben, sollte er nicht alleine in die Disco gehen. Oder wenn er merkt, dass er von Pornos nicht loskommt: Den Videorecorder verschenken. Ich glaube nicht, dass Jesus der Meinung ist, dass man sich körperlich verstümmeln sollte.
Killerkeks
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Wie die Deutschen über Sex sprechen
München (rpo). Let's talk about Sex - wie geht das in deutschen Betten vor sich? Verhalten sich die Deutschen eher prüde oder hemmungslos, wenn die schönste Nebensache der Welt thematisiert wird? Eine Umfrage gibt nun Aufschluss über den "dirty talk", der meist gar nicht so schmutzig ist.
Vor 50 Jahren sprach man das Wort nur hinter vorgehaltener Hand. Heute wird kaum noch etwas ohne Sex vermarktet, egal, ob Marmelade oder Tagescreme. Und das schlicht, weil es sich besser verkaufen lässt. Sind die Deutschen inzwischen hemmungslos und reden stets und ständig über Sex oder ist das nur vordergründig und wir sind kaum weniger prüde als früher? In einer Umfrage fühlte die Zeitschrift "Lisa" den Deutschen auf den Zahn.
Sabine Schipke, stellvertretende Chefredakteurin, fasst die Anworten zusammen: "Im Großen und Ganzen gehen die Deutschen doch recht offen mit dem Thema um, das bestätigte uns die überwältigende Mehrheit. 50 Prozent redet über Sex, allerdings dann doch nur mit dem Partner, der Familie oder engen Freunden. Ganz liberal haben sich in unserer Umfrage übrigens 25 Prozent der Männer gegeben und gesagt: "Let's talk about Sex", und zwar immer und überall. So freimütig waren dann doch nur 16 Prozent der Frauen."
70 Prozent der Deutschen nutzen das Gespräch, um dem Partner erotische Vorlieben mitzuteilen oder eventuelle Probleme zu lösen. An zweiter Stelle stehen sachliche Gespräche, man klärt die Kinder auf oder man spricht mit dem Arzt über Verhütung. Und schließlich gibt es dann noch die so genannten "dirty talks" mit dem Partner, um in erotische Stimmung zu kommen. Das können zum Beispiel intime Details am Telefon sein, um eine Fernbeziehung aufregender zu gestalten.
Sollte man manchmal besser schweigen? 40 Prozent der Befragten gaben an, dass sexuelle Themen zu sehr im Vordergrund stünden, und finden es lästig, dass in Medien und Werbung heute offenbar gar nichts mehr ohne Sex geht. Genauso viele meinen aber auch, dass in der Öffentlichkeit noch viel zu wenig über Sex gesprochen wird, wie zum Beispiel über die Gefahren bei Aids. |
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Quelle:
rp-online.de
Ein konträrer Artikel - zum Teil
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