Afgahnistan kommt nicht zur Ruhe!

Becke
Neun Tote bei Anschlag in Kabul

Bei einem Anschlag in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind am Mittwoch neun Menschen getötet und 18 weitere verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen des afghanischen Militärs sprengte sich ein Selbstmordattentäter vor einem ehemaligen Ausbildungszentrum der afghanischen Armee in die Luft, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, General Sahir Asimi. Znächst hatte es geheißen, ein Minibus sei explodiert.

Zu der Tat bekannten sich die radikalislamischen Taliban.

Das Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Potsdam teilte auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mit, unter den Opfern seien keine deutschen Soldaten und keine Mitglieder der internationalen Schutztruppe Isaf. Isaf-Soldaten seien nicht in unmittelbarer Nähe gewesen.


Afghanistan-Mandat verlängert und erweitert


Mit einer deutlichen Mehrheit der Abgeordneten des Bundestages ist das Mandat der Bundeswehr in Afghanistan verlängert und erweitert worden. Bei namentlicher Abstimmung votierten 553 Abgeordnete dafür, 14 dagegen. Vier Parlamentarier enthielten sich.

In der vorangehenden Debatte hatte Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) gesagt, für die Stabilisierung Afghanistans und die Sicherheit Deutschlands sei es notwendig, dass der Einsatz der internationalen Schutztruppe in Afghanistan weitergehe. Andernfalls bestünde die Gefahr, dass die Terroristen wieder erstarkten. Es gehe, so der Minister, dabei nicht um einen Kriegseinsatz, sondern um eine Friedensmission. Eine Vermengung mit dem Anti-Terror-Kampf der USA werde es nicht geben.
Bis zu 3000 Soldaten
Die Bundeswehr kann im Rahmen der Nato-geführten Stabilisierungstruppe ISAF, die 11.000 Soldaten umfasst, statt bisher 2250 künftig bis zu 3000 Soldaten nach Afghanistan entsenden. Deutschland weitet damit sein Engagement als der schon bisher größte Nato-Truppensteller am Hindukusch aus.

Deutsche Soldaten sollen demnach mehr Verantwortung im Norden des Landes übernehmen und den Stützpunkt Masar-i-Sharif ausbauen. Der neue Rahmen erlaubt auch den punktuellen Einsatz im Westen und Süden Afghanistans. In den umstrittenen Grenzgebieten nach Pakistan im Südosten und Osten, wo die USA für den Antiterrorkampf im Rahmen der "Operation Enduring Freedom (OEF)" 19.000 Soldaten stehen haben, ist ein Bundeswehreinsatz nicht vorgesehen.

Die Bundeswehr ist bislang in Kabul sowie in den Städten Kundus und Feisabad stationiert. Die zusätzlichen Kosten für die Ausweitung des Mandats auf den gesamten Norden hat Verteidigungsminister Struck für dieses Jahr auf 41,5 Millionen Euro beziffert. Die Gesamtkosten für ISAF im Jahr 2006 beliefen sich auf rund 277 Millionen Euro.
Dark_Storm
Ich find´s schon ziemlich krass, was da unten abgeht.
Habe in meiner BW-Zeit, eine Reportage drüber gesehen.
Da hat eine französische Doku-Filmerin sich mal die Mühe gemacht,
nicht nur die tollen Seiten aufzuzeigen.

Ich als ehemals aktiver Soldat, muss einfach nur an die Leute denken,
deren Familien sich jeden Tag ´nen Kopf machen müssen ob der/die Angehörige
wieder nach Hause kommt...

Als im Sommer letzten Jahres der Raketenanschlag auf "Camp Warehouse"
verübt wurde, war auch ein OFw (Oberfeldwebel) meiner Stammeinheit dort eingesetzt.

Es werden in den Nachrichten immer nur lachende Soldaten gezeigt, die von Ihrem
(Noch-) Dienstherrn Peter Struck besucht werden.
Aber über die physischen und vorallendingen psychischen Belastungen,
klärt kaum jemand auf.

Es macht nicht nur Spaß Soldat zu sein, im Einsatz ist es todernst!

Gedenken in Trauer an alle gefallenen und Kameraden.

DS, DD, 29.09.2005 - OG, d.R.

P.S. Kein "Schreibtischtäter" weiß wirklich wie´s den Jungs und Mädels da unten geht!
Becke
Dark Strom vollkommen zustimmen!

Bin vor einer Woche aus Afgahnistan zurück gekommen.
Also ihn den 6 Monaten Einsatz hab ich nur einmal lachend Soldaten gesehen. Das war beim Fußball schauen.

Wärend meiner Zeit dort unten haben wir 2 Deutschte Kammeraden verloren und jede Menge ausländische Kammeraden ! unglücklich

Und Spaß im Einsatz zu haben, das möche ich sehen. Wir haben jeden Tag damit gerechnet zu sterben aber wir haben ja gewusst für wenn.

Obowohl ich unsere Aussage unsers [Noch-) Dienstherrn Peter Struck am besten fand." Wir Deutsche Soldaten verteidigen die Deutsche Grenze am Hindukusch geschockt "

"Salutier das Gewehr."
Gedenken in Trauer an alle gefallenen und Kameraden. Bis jetzt haben 18 treu Kameraden ihr Leben ihm Einsatz ihn Afgahnistan gelassen!
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