S.O.A.D
Ich denke nun mal völlig zurück und beginne nun am ersten Treffen mit A*** und mir.
Über eine damals gute Freundin habe ich schon öfter den Namen A*** von ihr gehört. Ich konnte mir nur nie vorstellen wer dies ist.
Dann im Juni 2004 kamen wir auf die Idee man könnte doch mal morgens auf die Lochmühle fahren und ein bisschen Spass haben.
Also kam es zu dem besagten Freitagmorgen an dem wir uns treffen wollten. K*** und ich hatten aber an diesem Tag doch keine große Lust und wir wurden um 9 Uhr (die Bahn sollte schon fahren) angerufen. Ich habe noch im Bett gelegen und als ich ans Telefon ging hörte ich das erste mal die Stimme von A***.
Irgendwie haben sie es dann doch noch geschafft das wir gekommen sind. Ich glaube im ersten Moment war sie von uns geschockt. Morgens um neun ne Flasche Bier ansetzen und leer trinken.
Also fuhren wir dann mit etwas Verspätung los.
In der Lochmühle angekommen, haben wir erst sehr viel zusammen gemacht.
Zu dem Zeitpunkt war sie für mich da, aber ich konnte mir noch nichts genaues über sie vorstellen.
Als wir dann eine Grillhütte gefunden hatten kamen die anderen auf die Idee sie wollen nun Trampolin hüpfen gehen. Ich hatte nicht so die Lust und habe gesagt ich bleibe bei den Rucksäcken und pass drauf auf.
A*** meinte dann sie bleibt auch da. Ich glaube das war die beste Entscheidung die je getroffen wurde.
Wir unterhielten uns sehr lange, was für mich nicht normal war, da ich meistens sehr viel Angst hatte mit Frauen zu reden, wenn ich mit diesen alleine war.
Als wir so geredet haben ist mir schon ein bisschen bewusst geworden das sie die Person wäre auf die ich warte.
Der Tag ging um und wir haben uns entschlossen uns abends wiederzusehen. Leider hatte A*** keine Zeit da sie zum Babysitten musste. Ich habe mir zwar nichts anmerken lassen aber ich war schon leicht frustriert da ich nicht wusste ob wir uns noch mal wiedersehen würden.
Doch dann war es soweit und wir waren auf M*** Geburtstag eingeladen.
Ohne etwas genaues sagen zu wollen habe ich sofort gefragt ob A*** auch dabei ist.
Wie sollte es auch sein, wir kamen beim Geburtstag an und hatten schon wieder 2 Kästen Bier leergetrunken.
Die ersten Stunden habe ich ziemlich wenig mit ihr geredet, zwar wollte ich mit ihr gerne mehr reden nur ich hatte einfach Schiss wie immer und ich wollte auch nicht das irgendwelche dummen Sprüche kommen.
Als es dann nach 0 Uhr war, bin ich einfach zu ihr gegangen und habe mich neben sie gesetzt.
Wieder war es sehr schön mit ihr, ich habe sofort gemerkt das sie ein sehr offener Mensch ist.
So ging der Abend langsam rum. K*** war mit allen Personen beschäftigt, bei S*** hat man leicht gemerkt das er eine große Zuneigung zu M*** hatte wobei man nicht wusste ob es am Alkohol liegt und ich war sehr froh das ich doch noch etwas Zeit hatte was mit A*** zu machen.
Am Ende des Abends haben wir uns dann ein Taxi gerufen und haben beschlossen das wir A*** und An***, die damals noch in R*** gewohnt hat, nach Hause zu begleiten.
K*** war schon fast nicht mehr ansprechbar da er sehr viel getrunken hatte.
Wir haben insgesamt bestimmt an die 2 Stunden auf das Taxi gewartet und währenddessen in der Nähe des Hauses von A*** gesessen.
Als dann das Taxi langsam kam sind wir an die Strasse gelaufen, wo es gestanden hat.
Dann kam der erste Zeitpunkt an dem ich richtig gemerkt habe das A*** für mich etwas anderes ist als eine Freundin von M*** oder überhaupt einfach eine Person die man kennt.
Als sie mit V*** händchenhaltend gelaufen ist und ich hintendran habe ich das erste mal festgestellt wie sehr es schmerzen kann, wenn der Traum von mehr in die Realität wechselt und man auf einmal diese Person doch nur noch als normale Freundin akzeptieren muss. Ich weiß es klingt doof das mich das verletzt hat aber innerlich fand ich dies sehr komisch und ich habe mich die ganze Zeit gefragt ob ich etwas falsch mache.
Ich habe daheim noch lange wach gelegen und habe versucht mir sie vorzustellen, ich wollte sie einfach nicht mehr vergessen.
Ich habe mir am nächsten Tag die ICQ Nummer von ihr geben lassen und wir haben schon sehr oft geredet. Es kamen Gespräche zustande über Vorstellungen in der Zukunft. Jeder hat zum anderen gesagt das bestimmt jeder mal einen sehr netten Freund oder eine sehr nette Freundin haben wird. Genauso habe ich erfahren das A*** gar keine Lust auf einen Freund hat. Sie wollte eigentlich immer der „Kumpeltyp“ sein. Das konnte ich nicht ganz verstehen da ich fand sie war jemand der ganz bestimmt sofort einen Freund finden würde.
Manchmal kamen von ihr Sätze wie „Ich wünsche mir so gerne jemanden der mich einfach mal in den Arm nimmt“. Ich habe dann meistens nicht direkt darauf reagiert. Ich wusste ja nicht wie sie damit umgehen kann. Über M*** habe ich viel über sie herausgefunden ob sie eine Person aus ihrer Schule mehr mag. Das war aber nicht der Fall.
Als ungefähr 2 Wochen später M*** und S*** zusammen kamen, ging die Zeit los in der ich auch öfter mit nach R*** gefahren bin. Meistens haben wir uns zusammen getroffen und die Abende gingen schnell rum. Irgendwann haben wir uns entschlossen das S*** und M*** zu M*** gehen, sie hatten ja auch andere Gründe und ich gehe einfach zu A***.
Ich glaube ihre Eltern hatten keine schlechte Einstellung was mich betraf, jedenfalls war ich jedes Mal willkommen, auch wenn man sich nicht oft begegnet ist.
Die Abende bei ihr waren mein Traum. Es ist zwar nie etwas außergewöhnliches passiert doch jede Umarmung oder jeder intensivere Blick von ihr haben in mir Gefühle geweckt. Diese Gefühle haben sich langsam sortiert und nach ein paar Wochen war es soweit und ich konnte sie gar nicht mehr vergessen.
Jedes Mal wenn S*** und ich nachts mit dem Nachttaxi heimgefahren sind haben wir sehr viel geredet. Ich glaube in dieser Zeit haben S*** und ich auch erst richtig erfahren wie wir befreundet sind.
Das Nachttaxi wurde zur täglichen Seelsorgenstation.
Natürlich konnte S*** das nicht für sich behalten und so wusste es nach kurzer Zeit auch M*** was ich für A*** empfand. Worauf ich richtig Stolz bin das er sein Versprechen gehalten hat und kein anderer aus dem *** mehr wusste.
Doch die waren ja auch nicht blind und haben genau gemerkt das ich mit A*** anders umgehe wie mit anderen Personen. Doch ich habe alles abgestritten.
Jeden Abend an dem ich nach Hause gefahren bin habe ich überlegt ob die kleinen Annährerungen von A*** etwas zu bedeuten haben, oder ob sie dies als Freundschaft empfindet. Ich wusste es nie genau. Manchmal habe ich erfahren das sie sich dabei nichts denkt und 2 Tage später habe ich wieder die ganze Nacht wach gelegen und überlegt.
Ich kann mich noch genau an einen Abend erinnern an dem ich mit S*** nachts um 11 noch auf die Kerb gegangen bin und wir ein Aspach nach dem anderen getrunken haben da ich einfach nicht mehr weiterwusste. Ich glaube ohne S*** hätte ich nie irgendetwas davon vertragen können was in dieser Zeit mit mir geschah.
Nun ging es erst richtig los.
A*** hatte an mehreren Tagen keine Zeit und so gingen M***, S*** und ich zu mir in die Gartenhütte und wir haben sehr viel geredet. S*** und M*** haben mir erklärt das sie denken das A***bestimmt auch mehr für mich empfinden würde.
Wir haben stundenlang überlegt was ich machen soll bzw. was ich machen kann.
Im Spätsommer kam A*** auch wieder öfter. Wir haben bei mir im Garten gesessen und Kerzen angemacht. S*** und M*** sind öfter zufällig weggegangen, den Grund weiß ich nun, muss ich aber nicht näher erläutern.
Also waren A*** und ich alleine. In diesen Zeiten hatte ich richtig Angst was nun passiert. Sie nahm meistens meine Arme und hat sie um sich gelegt. Ich hatte mich dies nicht von alleine getraut. Aber wenn wir dann dort alleine saßen und uns unterhalten haben wusste ich einfach nicht was ich machen soll. Entweder habe ich alles durch dumme Sprüche zerstört und es war vorbei oder ich habe versucht sie nie wieder loszulassen.
Doch die Abende gingen auch zuende.
Ein Abend ist mir auch nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Wir waren alle zusammen bei A*** und haben uns bei ihr in den Garten gelegt. S*** und M*** wussten genau was ich empfinde und ich glaube manchmal war es Absicht das sie ganz dringend schnell wegmussten oder unbedingt an einer anderen Stelle im Garten liegen wollten. Also habe ich mit A*** bei ihr im Garten gelegen, wir haben uns die Sterne angeguckt und uns umarmt. Alles war wie eine Beziehung. Von S*** und M*** kam dann auch der Begriff „Ihr habt eine Beziehung ohne Beziehung“. Ich würde gerne wissen was A*** in diesem Moment gedacht hat.
So ging es den ganzen Sommer weiter, wir waren fast nur in R***, wurden im *** schon „Die klaa Offebacher“ genannt da wir nun andere Interessen hatten als Abends im *** zu sitzen. Aber mir war das alles egal.
Ich glaube es war schon August als S***, M*** und ich wieder mal alleine bei mir in der Hütte waren.
An diesem Abend haben wir beschlossen das ich am nächsten Tag wieder mit nach R*** komme und mit A*** reden soll das ich mehr für sie empfinde.
M*** hat eine Liste geschrieben wo sie positive und negative Dinge aufgelistet hat. Da es nur ungefähr 2 Nachteile gab haben wir eigentlich gesagt das nun wirklich der richtige Zeitpunkt ist. Natürlich war das für mich nicht der auslösende Punkt was eine Liste sagt aber es hat mir doch sehr geholfen am nächsten Tag.
Als wir dann am nächsten Abend am Bahnhof standen musste S*** mich regelrecht dazu zwingen in die Bahn einzusteigen. Ich hatte riesige Angst.
Fortsetzung folgt...
Namen von Personen und Ortsteilen sind vom Autor entfernt!
copyright S.o.a.D
Über eine damals gute Freundin habe ich schon öfter den Namen A*** von ihr gehört. Ich konnte mir nur nie vorstellen wer dies ist.
Dann im Juni 2004 kamen wir auf die Idee man könnte doch mal morgens auf die Lochmühle fahren und ein bisschen Spass haben.
Also kam es zu dem besagten Freitagmorgen an dem wir uns treffen wollten. K*** und ich hatten aber an diesem Tag doch keine große Lust und wir wurden um 9 Uhr (die Bahn sollte schon fahren) angerufen. Ich habe noch im Bett gelegen und als ich ans Telefon ging hörte ich das erste mal die Stimme von A***.
Irgendwie haben sie es dann doch noch geschafft das wir gekommen sind. Ich glaube im ersten Moment war sie von uns geschockt. Morgens um neun ne Flasche Bier ansetzen und leer trinken.
Also fuhren wir dann mit etwas Verspätung los.
In der Lochmühle angekommen, haben wir erst sehr viel zusammen gemacht.
Zu dem Zeitpunkt war sie für mich da, aber ich konnte mir noch nichts genaues über sie vorstellen.
Als wir dann eine Grillhütte gefunden hatten kamen die anderen auf die Idee sie wollen nun Trampolin hüpfen gehen. Ich hatte nicht so die Lust und habe gesagt ich bleibe bei den Rucksäcken und pass drauf auf.
A*** meinte dann sie bleibt auch da. Ich glaube das war die beste Entscheidung die je getroffen wurde.
Wir unterhielten uns sehr lange, was für mich nicht normal war, da ich meistens sehr viel Angst hatte mit Frauen zu reden, wenn ich mit diesen alleine war.
Als wir so geredet haben ist mir schon ein bisschen bewusst geworden das sie die Person wäre auf die ich warte.
Der Tag ging um und wir haben uns entschlossen uns abends wiederzusehen. Leider hatte A*** keine Zeit da sie zum Babysitten musste. Ich habe mir zwar nichts anmerken lassen aber ich war schon leicht frustriert da ich nicht wusste ob wir uns noch mal wiedersehen würden.
Doch dann war es soweit und wir waren auf M*** Geburtstag eingeladen.
Ohne etwas genaues sagen zu wollen habe ich sofort gefragt ob A*** auch dabei ist.
Wie sollte es auch sein, wir kamen beim Geburtstag an und hatten schon wieder 2 Kästen Bier leergetrunken.
Die ersten Stunden habe ich ziemlich wenig mit ihr geredet, zwar wollte ich mit ihr gerne mehr reden nur ich hatte einfach Schiss wie immer und ich wollte auch nicht das irgendwelche dummen Sprüche kommen.
Als es dann nach 0 Uhr war, bin ich einfach zu ihr gegangen und habe mich neben sie gesetzt.
Wieder war es sehr schön mit ihr, ich habe sofort gemerkt das sie ein sehr offener Mensch ist.
So ging der Abend langsam rum. K*** war mit allen Personen beschäftigt, bei S*** hat man leicht gemerkt das er eine große Zuneigung zu M*** hatte wobei man nicht wusste ob es am Alkohol liegt und ich war sehr froh das ich doch noch etwas Zeit hatte was mit A*** zu machen.
Am Ende des Abends haben wir uns dann ein Taxi gerufen und haben beschlossen das wir A*** und An***, die damals noch in R*** gewohnt hat, nach Hause zu begleiten.
K*** war schon fast nicht mehr ansprechbar da er sehr viel getrunken hatte.
Wir haben insgesamt bestimmt an die 2 Stunden auf das Taxi gewartet und währenddessen in der Nähe des Hauses von A*** gesessen.
Als dann das Taxi langsam kam sind wir an die Strasse gelaufen, wo es gestanden hat.
Dann kam der erste Zeitpunkt an dem ich richtig gemerkt habe das A*** für mich etwas anderes ist als eine Freundin von M*** oder überhaupt einfach eine Person die man kennt.
Als sie mit V*** händchenhaltend gelaufen ist und ich hintendran habe ich das erste mal festgestellt wie sehr es schmerzen kann, wenn der Traum von mehr in die Realität wechselt und man auf einmal diese Person doch nur noch als normale Freundin akzeptieren muss. Ich weiß es klingt doof das mich das verletzt hat aber innerlich fand ich dies sehr komisch und ich habe mich die ganze Zeit gefragt ob ich etwas falsch mache.
Ich habe daheim noch lange wach gelegen und habe versucht mir sie vorzustellen, ich wollte sie einfach nicht mehr vergessen.
Ich habe mir am nächsten Tag die ICQ Nummer von ihr geben lassen und wir haben schon sehr oft geredet. Es kamen Gespräche zustande über Vorstellungen in der Zukunft. Jeder hat zum anderen gesagt das bestimmt jeder mal einen sehr netten Freund oder eine sehr nette Freundin haben wird. Genauso habe ich erfahren das A*** gar keine Lust auf einen Freund hat. Sie wollte eigentlich immer der „Kumpeltyp“ sein. Das konnte ich nicht ganz verstehen da ich fand sie war jemand der ganz bestimmt sofort einen Freund finden würde.
Manchmal kamen von ihr Sätze wie „Ich wünsche mir so gerne jemanden der mich einfach mal in den Arm nimmt“. Ich habe dann meistens nicht direkt darauf reagiert. Ich wusste ja nicht wie sie damit umgehen kann. Über M*** habe ich viel über sie herausgefunden ob sie eine Person aus ihrer Schule mehr mag. Das war aber nicht der Fall.
Als ungefähr 2 Wochen später M*** und S*** zusammen kamen, ging die Zeit los in der ich auch öfter mit nach R*** gefahren bin. Meistens haben wir uns zusammen getroffen und die Abende gingen schnell rum. Irgendwann haben wir uns entschlossen das S*** und M*** zu M*** gehen, sie hatten ja auch andere Gründe und ich gehe einfach zu A***.
Ich glaube ihre Eltern hatten keine schlechte Einstellung was mich betraf, jedenfalls war ich jedes Mal willkommen, auch wenn man sich nicht oft begegnet ist.
Die Abende bei ihr waren mein Traum. Es ist zwar nie etwas außergewöhnliches passiert doch jede Umarmung oder jeder intensivere Blick von ihr haben in mir Gefühle geweckt. Diese Gefühle haben sich langsam sortiert und nach ein paar Wochen war es soweit und ich konnte sie gar nicht mehr vergessen.
Jedes Mal wenn S*** und ich nachts mit dem Nachttaxi heimgefahren sind haben wir sehr viel geredet. Ich glaube in dieser Zeit haben S*** und ich auch erst richtig erfahren wie wir befreundet sind.
Das Nachttaxi wurde zur täglichen Seelsorgenstation.
Natürlich konnte S*** das nicht für sich behalten und so wusste es nach kurzer Zeit auch M*** was ich für A*** empfand. Worauf ich richtig Stolz bin das er sein Versprechen gehalten hat und kein anderer aus dem *** mehr wusste.
Doch die waren ja auch nicht blind und haben genau gemerkt das ich mit A*** anders umgehe wie mit anderen Personen. Doch ich habe alles abgestritten.
Jeden Abend an dem ich nach Hause gefahren bin habe ich überlegt ob die kleinen Annährerungen von A*** etwas zu bedeuten haben, oder ob sie dies als Freundschaft empfindet. Ich wusste es nie genau. Manchmal habe ich erfahren das sie sich dabei nichts denkt und 2 Tage später habe ich wieder die ganze Nacht wach gelegen und überlegt.
Ich kann mich noch genau an einen Abend erinnern an dem ich mit S*** nachts um 11 noch auf die Kerb gegangen bin und wir ein Aspach nach dem anderen getrunken haben da ich einfach nicht mehr weiterwusste. Ich glaube ohne S*** hätte ich nie irgendetwas davon vertragen können was in dieser Zeit mit mir geschah.
Nun ging es erst richtig los.
A*** hatte an mehreren Tagen keine Zeit und so gingen M***, S*** und ich zu mir in die Gartenhütte und wir haben sehr viel geredet. S*** und M*** haben mir erklärt das sie denken das A***bestimmt auch mehr für mich empfinden würde.
Wir haben stundenlang überlegt was ich machen soll bzw. was ich machen kann.
Im Spätsommer kam A*** auch wieder öfter. Wir haben bei mir im Garten gesessen und Kerzen angemacht. S*** und M*** sind öfter zufällig weggegangen, den Grund weiß ich nun, muss ich aber nicht näher erläutern.
Also waren A*** und ich alleine. In diesen Zeiten hatte ich richtig Angst was nun passiert. Sie nahm meistens meine Arme und hat sie um sich gelegt. Ich hatte mich dies nicht von alleine getraut. Aber wenn wir dann dort alleine saßen und uns unterhalten haben wusste ich einfach nicht was ich machen soll. Entweder habe ich alles durch dumme Sprüche zerstört und es war vorbei oder ich habe versucht sie nie wieder loszulassen.
Doch die Abende gingen auch zuende.
Ein Abend ist mir auch nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Wir waren alle zusammen bei A*** und haben uns bei ihr in den Garten gelegt. S*** und M*** wussten genau was ich empfinde und ich glaube manchmal war es Absicht das sie ganz dringend schnell wegmussten oder unbedingt an einer anderen Stelle im Garten liegen wollten. Also habe ich mit A*** bei ihr im Garten gelegen, wir haben uns die Sterne angeguckt und uns umarmt. Alles war wie eine Beziehung. Von S*** und M*** kam dann auch der Begriff „Ihr habt eine Beziehung ohne Beziehung“. Ich würde gerne wissen was A*** in diesem Moment gedacht hat.
So ging es den ganzen Sommer weiter, wir waren fast nur in R***, wurden im *** schon „Die klaa Offebacher“ genannt da wir nun andere Interessen hatten als Abends im *** zu sitzen. Aber mir war das alles egal.
Ich glaube es war schon August als S***, M*** und ich wieder mal alleine bei mir in der Hütte waren.
An diesem Abend haben wir beschlossen das ich am nächsten Tag wieder mit nach R*** komme und mit A*** reden soll das ich mehr für sie empfinde.
M*** hat eine Liste geschrieben wo sie positive und negative Dinge aufgelistet hat. Da es nur ungefähr 2 Nachteile gab haben wir eigentlich gesagt das nun wirklich der richtige Zeitpunkt ist. Natürlich war das für mich nicht der auslösende Punkt was eine Liste sagt aber es hat mir doch sehr geholfen am nächsten Tag.
Als wir dann am nächsten Abend am Bahnhof standen musste S*** mich regelrecht dazu zwingen in die Bahn einzusteigen. Ich hatte riesige Angst.
Fortsetzung folgt...
Namen von Personen und Ortsteilen sind vom Autor entfernt!
copyright S.o.a.D
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Viel viel Glück fürs nächste gemeinsame Jahr