soloalbum
Ein Regentag…
Ich liege am Bett, halb aufgerichtet, den Kopf gegen den Bettpfosten gelehnt. Das Kissen im Genick gibt mir nur ein wenig von dem Gefühl der Wärme zurück, das ich so sehr vermisse. Die Wassertropfen klopfen einen leisen völlig unrythmischen Takt ans Fenster. Man hört darin kein Schema oder eine Logik, und doch klingt es nach einer Melodie,… fremd, eigen und doch vertraut.
Ich lausche ihr und verliere mich indes wieder in meinen Gedanken.
Die asymmetrisch herab laufenden Wassertropfen, formen ein Bild, verschwommen, zu verschwommen um es zu realisieren. Ich suche sie, suche ihr Bild und kann es dennoch nicht finden…
Ist das Bild in meinem Gedächtnis wirklich schon so verblasst, obwohl mich ihr Nicht-da-sein, ihre Abwesenheit mehr quält denn je zuvor?
Der Filmabend mit Freunden am Tag zuvor…. Der Clown welcher anstelle meiner dabeisitzt, während alle mit dem Partner beschäftigt sind, hält sich wie schon so oft nur am Glas fest. Die Lösung?... sicher nicht, aber eine Möglichkeit….
Ein Handy statt eines geliebten Menschen? Ständig in der Hoffnung das sie sich meldet…. Auch jetzt liegt das Telefon neben mir, ein flüchtiger Blick verrät mir, dass sie sich noch immer nicht gemeldet hat…
Ein Zitat kreuz meine vom übermäßigen Alkoholkonsum schmerzenden, verworrenen Gedanken…. Die wichtigste Stunde im Leben ist immer die Gegenwart, der wichtigste Mensch im Leben ist immer der ,der dir gerade gegenüber sitzt.
Der Gedanke hat etwas Makaberes an sich. Was kann an einer solchen Stunde des Alleinseins und des Gefühls der Verlassenheit wichtig sein. Ist so ein Gefühl wichtig als das man es in diesem Moment zum Wichtigsten des Lebens hochstilisieren muss? Bin ich mir in diesem Moment wirklich selbst der wichtigste Mensch? Ironie oder Schicksal….? Möchte man solche Stunden und Tage nicht einfach aus dem Leben streichen? Innerlich versuche ich zu lachen, doch es fühlt sich an wie ein Schrei, schmerzlich, wie von einem verwundeten Tier…
Ein Anruf schreckt mich aus meinen Gedanken… aber sie ist es nicht…
„Heute 18 Uhr Cocktail trinken gehen? Okay, perfekt, bis dann… Küsschen“
Ich versuche mich wieder in meine Gedanken sinken zu lassen, anzuknüpfen wo ich gerade versuchte mich in ein tiefes Loch fallen zu lassen… aber nun ist auch der letzte Rest ihres Bildes verschwunden… Ich lege den Füller beiseite und erhebe mich…
Man wird sehen was der Abend bringt, morgen ist ja auch noch ein Tag, denke ich…..
Ich liege am Bett, halb aufgerichtet, den Kopf gegen den Bettpfosten gelehnt. Das Kissen im Genick gibt mir nur ein wenig von dem Gefühl der Wärme zurück, das ich so sehr vermisse. Die Wassertropfen klopfen einen leisen völlig unrythmischen Takt ans Fenster. Man hört darin kein Schema oder eine Logik, und doch klingt es nach einer Melodie,… fremd, eigen und doch vertraut.
Ich lausche ihr und verliere mich indes wieder in meinen Gedanken.
Die asymmetrisch herab laufenden Wassertropfen, formen ein Bild, verschwommen, zu verschwommen um es zu realisieren. Ich suche sie, suche ihr Bild und kann es dennoch nicht finden…
Ist das Bild in meinem Gedächtnis wirklich schon so verblasst, obwohl mich ihr Nicht-da-sein, ihre Abwesenheit mehr quält denn je zuvor?
Der Filmabend mit Freunden am Tag zuvor…. Der Clown welcher anstelle meiner dabeisitzt, während alle mit dem Partner beschäftigt sind, hält sich wie schon so oft nur am Glas fest. Die Lösung?... sicher nicht, aber eine Möglichkeit….
Ein Handy statt eines geliebten Menschen? Ständig in der Hoffnung das sie sich meldet…. Auch jetzt liegt das Telefon neben mir, ein flüchtiger Blick verrät mir, dass sie sich noch immer nicht gemeldet hat…
Ein Zitat kreuz meine vom übermäßigen Alkoholkonsum schmerzenden, verworrenen Gedanken…. Die wichtigste Stunde im Leben ist immer die Gegenwart, der wichtigste Mensch im Leben ist immer der ,der dir gerade gegenüber sitzt.
Der Gedanke hat etwas Makaberes an sich. Was kann an einer solchen Stunde des Alleinseins und des Gefühls der Verlassenheit wichtig sein. Ist so ein Gefühl wichtig als das man es in diesem Moment zum Wichtigsten des Lebens hochstilisieren muss? Bin ich mir in diesem Moment wirklich selbst der wichtigste Mensch? Ironie oder Schicksal….? Möchte man solche Stunden und Tage nicht einfach aus dem Leben streichen? Innerlich versuche ich zu lachen, doch es fühlt sich an wie ein Schrei, schmerzlich, wie von einem verwundeten Tier…
Ein Anruf schreckt mich aus meinen Gedanken… aber sie ist es nicht…
„Heute 18 Uhr Cocktail trinken gehen? Okay, perfekt, bis dann… Küsschen“
Ich versuche mich wieder in meine Gedanken sinken zu lassen, anzuknüpfen wo ich gerade versuchte mich in ein tiefes Loch fallen zu lassen… aber nun ist auch der letzte Rest ihres Bildes verschwunden… Ich lege den Füller beiseite und erhebe mich…
Man wird sehen was der Abend bringt, morgen ist ja auch noch ein Tag, denke ich…..