soloalbum
Vielleicht ein Liebesbrief…
Ein paar Kerzen, ein Räucherstäbchen, ein Glas guter Wein,… Gedanken,… schöne, lustige, traurige… wehmütig…
Ein weißes Blatt Papier, unliniert…. Zerknittert, wieder glatt gestrichen… Einzelne Striche, gerade und halb verschlungen wie scheinbar wahllos im Raum verteilt… an manchen Stellen verschwommen, welche innen hell nach außen dunkler werdend kreisförmig gezackt wieder im Nichts des Blattes enden.
Einzelne Wörter und Satzteile dazwischen,… versuchte Anfänge etwas zu erklären, zu beschreiben, wieder verworfene Gedanken… immer wieder versucht in eine neue Formulierung zu setzen, spiegeln sie ein Wirrspiel von Gedanken und Gefühlen wieder. Sie passen zusammen, widersprechen sich und scheinen wieder im Nichts zu verlaufen. Macht uns Liebe wirklich so sprachlos, keine Worte und Zusammenhänge zu finden?
Warum?
Warum gerade dort wo man bisher glücklich war und immer wieder aufs Neue ist glücklich.
Dieser Mensch im Herzen so nah und körperlich so fern,… warum durfte es nicht sein? Warum hab ich sie nicht geküsst, als sie mir mit einem dezenten Kopfnicken bedeutete es zu tun…
Muss immer die Vernunft siegen? Kann wirkliche Liebe nicht doch räumlich große Distanzen überwinden? Das T-shirt das sie getragen hat, als sie diese eine Nacht bei mir blieb… Ich presse mein Gesicht immer wieder tief in diese Hand voll Stoff, wie um mir zu versichern das sie jede Minute das Zimmer betritt und mich bittet heute Nacht bleiben zu dürfen. Ich ziehe es an, als will ich ihre Gegenwart spüren, es gibt mir beinahe das Gefühl sie ist hier… Die Kerzen flackern leicht, als würde jemand den Raum betreten,
aber ich bin allein…
und wieder quälen mich Fragen… eine davon bohrt sich besonders tief ins Herz…
„Wo frühstücken wir morgen? Bei dir oder bei mir?“
Ob es in dem Moment als es über ihre Lippen kam ernst oder scherzhaft gemeint war, vermag ich nicht mehr zu sagen, aber was hätte ich verloren wenn ich sie gebeten hätte zu bleiben?
Ist es wirklich immer die Vernunft… die uns zwingt alles einfache, natürliche,…
oder das Leben für vielleicht nur einen Augenblick, versüßende, in Frage zu stellen?
Ist es vernünftig immer an das Morgen oder danach zu denken?
Wäre es vielleicht anders gekommen, hätte ich all das geschehen lassen, was passieren hätte können, oder wäre es jetzt nur noch schlimmer….
Aber könnte es noch schlimmer kommen?
Viele Frage keine Antworten… das Blatt, abermals zerknüllt, und aufs Neue glatt gestrichen liegt immer noch vor mir. Der Kopf ist schwer vom Wein und auch die Kerzen werden bald ihr Leben aushauchen,… die Hände verkrampfen sich wie verwundet in das
T-shirt, der Kopf senkt sich langsam Richtung Tischplatte und bettet sich in das zwischen den Armen liegende Stoffknäuel…
Morgen,… vielleicht morgen oder in ein paar Wochen,… wirst du vergessen, werden diese Fragen verblassen, denke ich, während der Schlaf mich übermannt…
Ein paar Kerzen, ein Räucherstäbchen, ein Glas guter Wein,… Gedanken,… schöne, lustige, traurige… wehmütig…
Ein weißes Blatt Papier, unliniert…. Zerknittert, wieder glatt gestrichen… Einzelne Striche, gerade und halb verschlungen wie scheinbar wahllos im Raum verteilt… an manchen Stellen verschwommen, welche innen hell nach außen dunkler werdend kreisförmig gezackt wieder im Nichts des Blattes enden.
Einzelne Wörter und Satzteile dazwischen,… versuchte Anfänge etwas zu erklären, zu beschreiben, wieder verworfene Gedanken… immer wieder versucht in eine neue Formulierung zu setzen, spiegeln sie ein Wirrspiel von Gedanken und Gefühlen wieder. Sie passen zusammen, widersprechen sich und scheinen wieder im Nichts zu verlaufen. Macht uns Liebe wirklich so sprachlos, keine Worte und Zusammenhänge zu finden?
Warum?
Warum gerade dort wo man bisher glücklich war und immer wieder aufs Neue ist glücklich.
Dieser Mensch im Herzen so nah und körperlich so fern,… warum durfte es nicht sein? Warum hab ich sie nicht geküsst, als sie mir mit einem dezenten Kopfnicken bedeutete es zu tun…
Muss immer die Vernunft siegen? Kann wirkliche Liebe nicht doch räumlich große Distanzen überwinden? Das T-shirt das sie getragen hat, als sie diese eine Nacht bei mir blieb… Ich presse mein Gesicht immer wieder tief in diese Hand voll Stoff, wie um mir zu versichern das sie jede Minute das Zimmer betritt und mich bittet heute Nacht bleiben zu dürfen. Ich ziehe es an, als will ich ihre Gegenwart spüren, es gibt mir beinahe das Gefühl sie ist hier… Die Kerzen flackern leicht, als würde jemand den Raum betreten,
aber ich bin allein…
und wieder quälen mich Fragen… eine davon bohrt sich besonders tief ins Herz…
„Wo frühstücken wir morgen? Bei dir oder bei mir?“
Ob es in dem Moment als es über ihre Lippen kam ernst oder scherzhaft gemeint war, vermag ich nicht mehr zu sagen, aber was hätte ich verloren wenn ich sie gebeten hätte zu bleiben?
Ist es wirklich immer die Vernunft… die uns zwingt alles einfache, natürliche,…
oder das Leben für vielleicht nur einen Augenblick, versüßende, in Frage zu stellen?
Ist es vernünftig immer an das Morgen oder danach zu denken?
Wäre es vielleicht anders gekommen, hätte ich all das geschehen lassen, was passieren hätte können, oder wäre es jetzt nur noch schlimmer….
Aber könnte es noch schlimmer kommen?
Viele Frage keine Antworten… das Blatt, abermals zerknüllt, und aufs Neue glatt gestrichen liegt immer noch vor mir. Der Kopf ist schwer vom Wein und auch die Kerzen werden bald ihr Leben aushauchen,… die Hände verkrampfen sich wie verwundet in das
T-shirt, der Kopf senkt sich langsam Richtung Tischplatte und bettet sich in das zwischen den Armen liegende Stoffknäuel…
Morgen,… vielleicht morgen oder in ein paar Wochen,… wirst du vergessen, werden diese Fragen verblassen, denke ich, während der Schlaf mich übermannt…