Freiheit

Rabenmaedchen
Im erweiterten Sinn bedeutet Freiheit das Fehlen von (meist unerwünschten) Eigenschaften oder Dingen (Frei von Schuld). Im engeren Sinn ist Freiheit das Gegenteil von Gefangenschaft. Ethisch ist Freiheit das Recht, die Möglichkeit und die Verpflichtung des Menschen zur Selbstbestimmung und zum Ausdruck seines freien Willens. Philosophisch ist Freiheit die Fähigkeit (und Möglichkeit?) zur Entscheidung. Nach der Definition von Friedrich Engels ist (den Wurzeln bei Hegel folgend --> Lit. Spinoza?) »Freiheit Einsicht in die Notwendigkeit«. Ansätze, die in der Philosophie des Idealismus wurzeln, betonen dagegen eher die Freiheit als Vermögen der Selbstgestaltung (Autonomie). Bei Rosa Luxemburg heißt es "Freiheit ist die Freiheit der Andersdenkenden" und betont damit den intellektuellen Aspekt, die Motivation als Gegenstand der Freiheit. in [[1] (http://www.politikforum.de/forum/archive/1/2004/05/2/59667)] gefunden: Freiheit ist nach Hayek ein "Zustand, in dem ein Mensch nicht dem willkürlichen Zwang durch den Willen eines anderen oder anderer unterworfen ist". Der Strukturalismus zeigt die zwangsweise Einschränkung von Freiheit durch die gesellschaftlichen Grundtsrukturen.

Man unterscheidet zwischen Freiheit von (negative Freiheiten) und Freiheit zu (positive Freiheiten).

Freiheit von bedeutet hier, dass etwas nicht vorhanden ist, beispielsweise Freiheit von Behördenwillkür, oder Freiheit von Repressionen.

Freiheit zu bedeutet die Erlaubnis, etwas ohne unnötige Einschränkungen zu tun oder zu vertreten. Beispielsweise ist die Meinungsfreiheit eine Freiheit zu: Jeder hat das Recht auf eine eigene Meinung. Eine Interpretation als Freiheit von (»Ausdruck einer eigenen Meinung ist unerwünscht«) entspräche gerade dem Gegenteil dessen, was man unter Meinungsfreiheit versteht.

In bestimmten Bereichen gibt es keine Übereinstimmung der Interpretation. Beispiel ist die Religionsfreiheit. Manche verstehen darunter die Freiheit von Religion in dem Sinne, dass außerhalb des privaten und des explizit religiösen Bereichs die Religion nicht ausgedrückt werden sollte (beispielsweise Kreuze in der Schule aufzuhängen), während andere darunter die Freiheit zu verstehen (im Beispiel also die Freiheit der Christen, auch in der Schule Kreuze aufzuhängen). Sehr wichtige Beiträge zu einer Philosophie der Freiheit lieferte der Philosoph Hermann Krings.

http://de.wikipedia.org/wiki/Freiheit


Was ist für euch Freiheit? Wie ist sie für euch deffiniert und empfindet ihr sie?


Ich beginns bei mir mal mit einem Zitat: Meine Freiheit hört da auf, wo die des anderen anfängt
Und genauso ist es für mich auch. Ich kann nicht einfach in den Freiraum eines anderen dringen. Ihn erpressen oder sonst was. (oder schon so kleine Dinge, wie etwas nehmen ohne zu fragen).
Was mir persönlich allerdings sehr wichtig ist Meinungsfreiheit. Natürlich wieder ohne in den Freiraum von anderen zu dringen (zum Beispiel keine absichtlichen Beleidungen,...).

Ohne Freiheit kann der Mensch nicht existieren, aber aus einer Überreizung der eigenen Freiheit können schnell Zwänge für andere entstehen.
Wolfsblut
Im persönlichen Sinne stellt Freiheit für mich in erster Linie die Fähigkeit des Denkens dar. Solange ich im Besitzt meiner Sinne bin und ich über die paar Kubikzentimeter Hirnmasse frei verfügen kann, fühle ich mich frei. Dieses Verhältnis zu Freiheit hat auch den klaren Vorteil dass ich, solange ich geistig noch fit bin, immer unter allen Lebenssituationen über ein notweniges Minimum an Freiheit verfüge.
micha
Freiheit... Es stimmt schon, meine Freiheit hört da auf, wo die des anderen anfängt.

Das ist aber schon deswegen nicht so einfach, weil jeder ein anderes Freiheitsempfinden und ~bedürfnis hat. Das kann zwischenmenschlich zu Problemen führen.
Mein Begriff von Freiheit ist verschwommen. Ich fühle mich eigentlich unglaublich frei, weil ich denken kann, was ich will und derzeit in der Lage bin, das zu tun, was ich will. Das führt sogar dazu, dass ich meine Freiheit selbst wieder einschränke (Studium, Glaube, Beziehung, ...), wobei ich das alles jederzeit sprengen könnte. Aber aus verschiedenen Gründen mache ich das nicht Augenzwinkern Man könnte nun drüber nachdenken, ob diese Gründe meine Freiheit wieder einschränken (ich muss einen Beruf erlernen oder ich will nicht allein sein), aber ich könnte ja auch jederzeit auf etwas anderes umsteigen. Freiheit ist für mich also, selbst über mich entscheiden zu können und mein Leben nach meinen Vorstellungen zu leben.

Ich würde nie auf meine Meinungsfreiheit pochen. Ich weiß, was ich denke, und die Gedanken sind frei. Ich poche höchstens dann darauf, um zu zeigen, dass übersteigertes Ausnutzen der Meinungsfreiheit Konflikte geradezu erzwingt, wenn jemand seine Meinungsfreiheit gegen mich ins Feld führt oder der Meinung ist, dass ich ihm meine Meinung "aufzwingen" will. Das offenbart für mich eher einen schwierigen Umgang mit unserem Pluralismus. Aber lieber verzichte ich in manchen Fällen auf diese Freiheit - um des Friedens willen.

Das ist es ja... Freiheit ist ein kostbares Gut, aber auch sehr behutsam zu handhaben. Mit Freiheit kann man sich und anderen sehr schaden. Man braucht also seinen Verstand, damit sie nicht ihren Zweck verfehlt.
Mättes
Macht die Augen auf und erkennt endlich, dass es so etwas wie "Freiheit" in dieser Welt nicht gibt. Dieser Begriff ist ebenso leer wie das Vakuum!
Wenn es Freiheit gäbe, würde ich jetzt nicht in dieses Forum posten, sondern das hier => grosse Liebe mit Jenny machen.
micha
Das Vakuum ist nicht so leer, wie du denkst großes Grinsen

Du hast vergessen, uns deinen Begriff von Freiheit zu definieren, den es deiner Meinung nach nicht gibt. Oder meinst du unseren Begriff von Freiheit, den es deiner Meinung nach nicht gibt?
verwirrt
Mättes
Original von micha
Das Vakuum ist nicht so leer, wie du denkst großes Grinsen


Aber immer noch leer genug, um es mit der Freiheit zu vergleichen. Zunge raus

Du hast vergessen, uns deinen Begriff von Freiheit zu definieren, den es deiner Meinung nach nicht gibt. Oder meinst du unseren Begriff von Freiheit, den es deiner Meinung nach nicht gibt?
verwirrt


Der Begriff wurde ja oben schon hinreichend definiert.

Im erweiterten Sinn bedeutet Freiheit das Fehlen von (meist unerwünschten) Eigenschaften oder Dingen (Frei von Schuld).


Unsere Welt ist dummerweise aber so voll von Eigenschaften und Dingen, dass sich in ihr so lange man auch sucht, keine Freiheit findet.

Im engeren Sinn ist Freiheit das Gegenteil von Gefangenschaft.


Dummerweise sind aber alle Menschen - selbst die, die momentan nicht in Gefängnissen sitzen, in irgendeiner Hinsicht gefangen. Zum Beispiel Gefangene der Naturgesetze.

Ethisch ist Freiheit das Recht, die Möglichkeit und die Verpflichtung des Menschen zur Selbstbestimmung und zum Ausdruck seines freien Willens.


Meine Selbstbestimmung und mein freier Wille haben an dem Tag aufgehört zu existieren, an dem mir Jenny eine Abfuhr erteilt hat.

Philosophisch ist Freiheit die Fähigkeit (und Möglichkeit?) zur Entscheidung.


Es gibt keine Entscheidung. Alles ist vom Schicksal determiniert.
micha
Also... fangen wir mal von unten an smile

Wenn alles determiniert wäre, dann dürften Verbrecher nicht verurteilt werden - ihr Einbruch geschah ja beispielsweise nicht aus Habgier, es war nur ihr Schicksal. Nein, so kann man glaube ich nicht ganz argumentieren smile

Du definierst Freiheit glaube ich so, wirklich alles (!) tun zu können, sogar jenseits von Naturgesetzen. Solche Freiheit gibts wirklich nicht, das ist utopisch. Ich dachte eher an Freiheit im Rahmen des Möglichen. Bei aller Determiniertheit gibt es genug Raum für viel Freiheit, würde ich sagen. Und außerhalb dieses Raumes braucht man sich auch nicht bewegen, weil man das eh nicht kann.
Rabenmaedchen
Danke micha... So hatte ich es auch gemeint... Es geht um persönliche Freiheit und nicht um "die Freiheit" an sich... Zumindest hatte ich es so gemeint...
Mättes
Original von micha
Wenn alles determiniert wäre, dann dürften Verbrecher nicht verurteilt werden - ihr Einbruch geschah ja beispielsweise nicht aus Habgier, es war nur ihr Schicksal. Nein, so kann man glaube ich nicht ganz argumentieren smile


Woher willst du wissen, ob die menschlichen Normen, die angewandt werden, auch alle richtig so sind?
Vor ein paar Jahrhunderten hat man ja auch noch gedacht, dass ein paar Frauen Hexen sind und sie deshalb verbrannt. Und irgendwann hat man dann erkannt, dass man sich dabei doch geirrt hat.

Bei aller Determiniertheit gibt es genug Raum für viel Freiheit, würde ich sagen.


Wenn man dich und 4 deiner Freunde in einen Käfig einer Legebatterie (Breite 486mm, Tiefe 450mm, Höhe 450mm) sperren würde, würdest du immer noch sagen, du hättest genug Raum für Freiheit?
sternenbraut
Ich weiß nicht, ob das passt - aber wenn ich das so mitlese - dann doch.
"Freiheit ist die Freiheit des Andersdenkem" (c) Rosa Luxemburg

Freiheit sollte doch ein besonderes Gut sein. Was bedeutet Freiheit für mich?
Ich habe keine Ahnung. Vielleiicht dem anderen sein Denken zu gestatten?
Rabenmaedchen
Original von Mättes
Original von micha
Bei aller Determiniertheit gibt es genug Raum für viel Freiheit, würde ich sagen.


Wenn man dich und 4 deiner Freunde in einen Käfig einer Legebatterie (Breite 486mm, Tiefe 450mm, Höhe 450mm) sperren würde, würdest du immer noch sagen, du hättest genug Raum für Freiheit?


Ähm mal abgesehen davon, dass ich dieses Beispiel für absolut unpassend halte, aber gut...
Das würde wohl keiner machen, außer vielleicht in Ländern, wo die Menschenrechte noch nicht so ganz durchgedrungen sind (ich erinnere an türkische Gefängnisse,...)
Aber: Ich schätze du spielst auf Hühner in ner Legebattierie an... Ich muss ehrlich sagen, dass Tiere keine Freiheit in unserem Sinn empfinden.
Für sie ist das so. Sie nehmen ihr Schicksal an, leben damit und sterben.
Wenn man micha jetzt in ne Legebatterie (*muss sich unwillkürlich vorstellen, wie micha ein ei legt*) stecken würde, würde er ja sein "Schicksal" nicht annehmen schätz ich mal.
micha
Ich wollt´, ich wär´ ein Huhn, da hätt´ ich nix zu tun... *singt* großes Grinsen
Ich passe im Übrigen in keine Legebatterie Zunge raus

@Mättes
Du siehst die ganze Sache viel zu absolut. Sogar in einer Legebatterie existieren Freiheiten - Meinungsfreiheit, Freiheit des Bekenntnisses, deine Gedanken sind frei, du kannst entscheiden, wann du was futterst etc... Sogar in diesen begrenzten Möglichkeiten gibt es Freiheit. Vermutlich würde sich ein Huhn dort nur dann unfrei fühlen, wenn es von der großen weiten Welt wüsste. Trotzdem, mal ein wenig OT: Legebatterien sind eine der schlimmsten Tierquälereien, weil sie der Natur der Hühner nicht gerecht werden. Aber wir reden ja auch von Menschen.
Was ich dir klar machen wollte, ist: Nur, weil du nicht alles tun kannst, ist deswegen deine Freiheit noch nicht gestorben. Oder mal mathematisch: Wenn du unendlich viele Zahlen hast und unendlich viele davon wegnimmst, dann hast du immer noch unendlich viele. Deswegen muss ich nicht meinen Kopf in den Sand stecken. Oder noch ein Beispiel: Wenn man mir verbietet, nach Westen zu gehen, dann gehe ich eben so weit nach Osten, bis ich irgendwann im Westen angekommen bin Augenzwinkern

Woher willst du wissen, ob die menschlichen Normen, die angewandt werden, auch alle richtig so sind?
Woher willst du wissen, dass sie falsch sind? Die meisten Normen werden nach dem Prinzip "Was du nicht willst, das ich dir tu, das füg´ auch keinem Andern zu" gemacht. Sprich, was Menschen schaden kann, wird bestraft, damit niemand zu Schaden kommt. Das wandelt sich natürlich. Früher hatte man Angst vor Hexen, also wurden sie bestraft. Völlig unsinnig natürlich, aber damals war es halt so - und heute ist es anders. Bei allen Normen ist aber trotzdem noch viel Spielraum da, nicht jedes Land hat die gleichen Gesetze, und ich kann selbst entscheiden, ob ich im Laden den MP3-Player in meiner Jackentasche verschwinden lasse oder nicht. Ob ich das Risiko eingehe, erwischt zu werden oder nicht. Das hat doch nichts mit unabwendbarem Schicksal zu tun. Ich kenne die Normen, und es liegt an mir, wie ich mit meiner Freiheit umgehe - ob ich die Normen breche und vielleicht die Folgen tragen muss oder nicht.
schnuffelchaen
"die gedanken sind frei" fällt mir dazu eigentlich nur ein..das GMX-"Lied"


das sagt alles aus, denke ich.



edit: habs grad gefunden, das ist ein volkslied...darf man den text hier posten, oder den auch nicht? :?:
micha
Doch, den darf man posten smile
schnuffelchaen
ok, hier ist er...es ist wie gesagt ein volkslied *ich kannte es aber irgendwie nicht Augenzwinkern *


Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten,
sie fliegen vorbei, wie nächtliche Sch atten.
Kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger erschießen.
Es bleibet dabei: Die Gedanken sind frei!



Ich denk' was ich will und was mich beglückt,
doch alles in der Still', und wie es sich schicket.
Mein Wunsch, mein Begehren kann niemand verwehren,
es bleibet dabei: Die Gedanken sind frei!


Ich liebe den Wein, mein Mädchen vor allen,
sie tut mir allein am besten gefallen.
Ich bin nicht alleine bei meinem Glas Weine,
mein Mädchen dabei: Die Gedanken sind frei!


Und sperrt man mich ein in finstere Kerker,
das alles, das sind vergebliche Werke.
Denn meine Gedanken zerreißen die Schranken
und Mauern entzwei, die Gedanken sind frei!


Drum will ich auf immer den Sorgen entsagen
und will mich auch nimmer mit Grillen mehr plagen.
Man kann ja im Herzen stetz lachen und scherzen
und denken dabei: Die Gedanken sind frei!


Urheber / Autor unbekannt


Quelle: http://www.strusel007.de/liederbuch/Volk..._sind_frei.html
micha
Ich denke was ich will und was mich beglücket,
doch alles in der Still', und wie es sich schicket.


Ich möchte mal diesen Ansatz aufgreifen und dazu ein Zitat aus dem Buch der Bücher anbringen:

"Alles ist erlaubt, aber nicht alles ist nützlich; alles ist erlaubt, aber nicht alles erbaut. Niemand suche das Seine, sondern das des anderen."

Was haltet ihr von dieser Interpretation von Freiheit?
sternenbraut
Michael, ich kann damit nichts anfangen, weil das Zitat irgendwo aus dem Kontext gerissen zu sein scheint - für mich zumindest, die ich die Bibel nicht kenne. Dazu solltest du einmal ein paar erklärende Worte schreiben.
Für mich klingt es so als würde jemand schreiben: "Ich mache die Hausordnung nur, wenn das Treppenhaus wirklich schmutzig ist. Was haltet ihr von dieser Interpretation von Freiheit? :zwinker:
Sehr subjektiv also.

Dein Zitat könnte doch auch für andere Begriffe stehen, wie Mitgefühl z. b.
Danke

lg Grit winken
micha
Hui, da werde ich doch glatt mit meinen Vornamen angesprochen smile

Der Kontext lautet 1. Korintherbrief Kapitel 10 und dreht sich um das Problem des Essens von Fleisch, das heidnischen Göttern geopfert wurde. Das ist aber erstens theologisch schwer verständliche Kost und zum anderen hat es nichts mit dem Thema zu tun.

Die beiden Verse, die ich von Paulus zitiert habe, drücken aber ein Prinzip aus: Paulus sagte, dass er als Christ alles tun darf, er ist völlig frei. Übertragen gilt das erst recht für unsere Gesellschaft - wir können im Rahmen der Gesetze alles tun, was wir wollen.
Doch Paulus schränkt das gleich wieder ein: Wir können alles tun, aber nicht alles nützt uns. Es könnte uns sogar schaden. Wir können alles sagen, aber nicht alles hilft weiter, im Gegenteil, es kann zerstören. Er ruft also zu einem bewussten, weisen Umgang mit der persönlichen Freiheit auf.
Nun geht Paulus aber noch einen Schritt weiter: Er sagt, dass man nicht zuerst daran denken soll, dass man seine eigene Freiheit voll ausleben kann, sondern dass man sich zuerst um die Belange und Sorgen des anderen kümmern sollte. Und in der Tat, unsere Gesellschaft wäre bestimmt bedeutend sozialer, wenn dieser Grundsatz gelebt würde. Man pocht nicht auf seine eigene Freiheit ("Ich! Ich!"), sondern schaut zuerst, dass es dem anderen gut geht ("Du.")
Deswegen auch das Zitat aus dem Lied: Ich kann alles denken, doch ich sollte nicht alles sagen. Das kann Menschen verletzen oder mir schaden.
sternenbraut
Erstmal ein Danke für deine Erklärung, Michael *g*

Es ist nunmal ein Text aus der Bibel, dem sich wohl jeder anschließen kann. Du hast ihn sehr gut erklärt, so dass er auch nachvollziehbar ist. Und nun? Augenzwinkern
[edit by mirei, näheres per pn]

Den Begriff "Freiheit" muss, meiner Ansicht nach, jeder für sich selber definieren. Regeln einhalten schon. Aber darum geht es doch nicht, in diesem Thread. Es geht doch um das jeweilige Verständnis von Freiheit.
Liedtexte, Gedichte und auch Bibeltexte sind dann ein Denkanstoß, um sich seine eigene Meinung zu bilden. Seine "Wahrheit" muss man schon selber finden. Die steht nirgends geschrieben. Sie basiert auf Erfahrungen und "Siegen und Niederlagen". Die "Freiheit" muss man jedem Menschen zugestehen-

Toleranz und gleichzeitig Widerspruch, verbunden mit Nachdenken, ist meiner Meinung nach der beste Weg.

lg Grit



predigt
Gerbreton
Unsere Freiheit liegt im "Nein, das will ich nicht!" Auch wenn wir positiv nie eine Gewißheit erlangen können, gibt es die Möglichkeit der Widerlegung unhaltbarer Behauptungen und Forderungen. Freiheit ist Selbstbestimmung im Sinne einer selbstgewählten Festlegung.
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