mirei
hallo!
es ergibt sich, dass in letzter zeit immer wieder prosatexte im gedankenmix, der nun ja lyrik ist, auftauchen.
das problem ist, dass es für viele dieser texte eigentlich keinen bereich gibt in den sie wirklich passen, da sie keine lyrik sind aber eben auch keine kurzgeschichte/fabel sondern oft einfach gedanken.
maja und ich haben uns darüber unterhalten und wir finden es wäre sinnvoll den kurzgeschichtenbereich ganz auf prosa zu erweitern (sprich in die beschreibung und namen auch prosagedanken, tagebuchartige texte etc. einzubinden)...
was meint ihr?
lg
mirei
madru
Prinzipiell finde ich den Vorschlag erstmal o.k.
Allerdings weiß ich nicht so recht, ob wir wirklich eine "Tagebuch-Abteilung" haben wollen. Wer Tagebuch im Internet führen möchte, der sollte sich ein Blog anlegen.
Auch werden wir damit nicht das Problem "Ich will aber nicht, dass über meinen Beitrag diskutiert wird" lösen. In jedem Bereich des Forums kann über einen Beitrag diskutiert werden. Und da frage ich mich dann, was der Unterschied ist ob ich meine Gedanken in den Tempel der Philosophie stelle oder in eine Prosa-Ecke - Diskussionen über Gedanken sind in meinen Augen immer philosophisch...
mirei
meinte nicht, dass tagebücher hier geführt werden sollen oder so (war vielleicht missverständlich ausgedrückt, sorry) sondern einfach texte in dieser art und weise, also gedanken, gefühle, etc. (selbe inhaltsgrundlage wie lyrik).
es geht mir auch nicht darum der "Diskussionsscheuheit" weiteren raum zu geben, wenn ich das so nennen darf, sondern darum dass raum für etwas geschaffen wird das jetzt noch keinen platz hat.
weil es genügend prosatexte gibt die a) keine kurzgeschichten sind und b) nicht genügend oder unzureichend sachverhalt für eine diskussion innehaben (manchmal will man ja schließlich "nur" ausdrücken ohne schon die stichhaltigsten beweise unterm arm zu haben), bzw. sachverhalte die sich nicht allen öffentlich erschließen (da sie persönlich individuell erfahren sind).
und im tempel geht es ja rein um diskussionen.
manche prosatexte haben schlichtweg dort genausowenig verloren wie manche gedichte, so wie man auch von der lyrik vom thema her sicher einige rüberschieben könnte - klar überschneiden sich im prinzip alle bereiche ein wenig.
auch ist der tempel in einem punkt ganz anders: die äußere form des ganzen spielt lediglich eine untergeordnete rolle - es ist einfach vom sprachlichen etwas ganz anderes ob ich eine diskussion starten will oder einfach nur einen text schreiben (aus dem, wie aus einem gedicht auch, vielleicht eine diskussion entstehen kann, die aber meist einen anderen, weniger sachgebundenen zugang hat als bei so offiziellen themen).
ich weiß nicht, warum die lyrik so viel bevorzugter behandelt werden soll wie die prosa, die in meinen augen als gleichberechtigte stilform, genausoviel raum haben sollte.
lg mirei = leidenschaftliche prosaverfechterin
Rabenmaedchen
Find ich ne gute Idee
Dann hat endlich alles seinen Platz somewhere
*voll dafür bin*